Heidelberger Druckmaschinen: Der Druck nimmt wieder zu
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Der kurzfristige Schub, den der Mittelfristausblick für das Defence-Geschäft für die Aktie von Heidelberger Druckmaschinen zuletzt gebracht hatte, ist erwartungsgemäß wieder verebbt. Wie groß ist jetzt das Korrekturpotenzial?
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Der Ausblick für das laufende Geschäftsjahr von Heidelberger Druckmaschinen ist wenig verheißungsvoll. Zwar prognostiziert das Management eine deutliche Margenverbesserung, der Umsatz wird zugleich aber voraussichtlich nur stagnieren. Zunehmende Wachstumsimpulse werden indes vom Defence-Geschäft kommen, das in den nächsten Jahren auf 300 Mio. Euro stark wachsen soll.
Stabilisierungsversuch
Diese Fantasie hat die Aktie von Heidelberger Druckmaschinen im Nachgang zur Bilanzpressekonferenz zeitweise wieder über 1,60 Euro getrieben, danach setzten die obligatorischen Gewinnmitnahmen ein. Jetzt arbeitet der Titel an einer Stabilisierung bei 1,50 Euro, da hier aus Zwischenhochs im März und Mai eine Unterstützung besteht. Misslingt das Vorhaben, könnte es allerdings schnell in Richtung von 1,35 Euro gehen.
Boden als Spekulationsgrundlage
Da besteht dann aber ein solider Boden aus den letzten Monaten. Sollte die aktuelle Korrektur tatsächlich so weit gehen, würde sich eine neue attraktive Chance für eine kurzfristige Longspekulation bieten, die aufgrund eines potenziell positiven Newsflows aus dem Defence-Geschäft auf reduziertem Kursniveau dann wieder attraktiv wäre. Im Moment würden wir hingegen erst einmal abwarten, nachdem wir zuletzt rechtzeitig Teilgewinnmitnahmen empfohlen hatten.
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Erstellung am 23.6.26 um 7:19 Uhr.
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