Heute im Fokus

US-Börsen letztendlich unentschlossen -- DAX geht tiefer in den Feierabend -- Deutsche Bank steigert Quartalsgewinn -- BASF hebt Jahresziele erneut an -- Alphabet, Microsoft im Fokus

aktualisiert 27.10.21 22:04 Uhr

EU-Kommission will Übernahme von ARM durch NVIDIA genauer prüfen. Spotify zieht neue Abonnenten an. 'Dreamliner'-Probleme brocken Boeing Quartalsverlust ein. Chip-Krise lässt Gewinn von General Motors einbrechen. Coca-Cola wächst kräftig. AMD-Aktie stärker: Wachstumssprung in Zeiten der Chip-Knappheit. US-Expertengremium spricht sich für BioNTech-Impfung für Kinder aus.

Marktentwicklung


Der deutsche Aktienmarkt zeigte sich am Mittwoch schwächer.

Der DAX eröffnete mit einem kleinen Minus und setzte sich dann in der Verlustzone fest. Letztendlich notierte er noch 0,33 Prozent schwächer bei 15.705,81 Punkten. Auch der TecDAX gab letztlich 0,9 Prozent ab auf 3.813,57 Zähler, nachdem er bereits mit einem Minus gestartet war.

Trotz der jüngsten Kursstärke zeuge die allgemeine Stimmung "weiterhin von einer spürbaren Unsicherheit und Unentschlossenheit der Marktteilnehmer", schrieb Analyst Martin Utschneider von der Privatbank Donner & Reuschel. Ausschlaggebend hierfür seien nicht zuletzt die stark gestiegenen Renditen von Bundes- und US-Anleihen. "Dies verschärft neben dem aktuellen Inflationsdruck auch die Bedenken bezüglich ansteigender Zinsen in Europa und den USA", so Utschneider.

Außerdem haben mit der Deutschen Bank, BASF und PUMA drei DAX-Konzerne Quartalszahlen veröffentlicht.

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Die europäischen Börsen zeigten sich am Mittwoch kaum bewegt.

So startete der EuroSTOXX 50 mit einem geringfügigen Minus und verblieb auch anschließend in einer engen Range um die Nulllinie. Der Schlussstand belief sich letztlich auf 4.220,88 Punkte (-0,07 Prozent).

Im Fokus der Anleger stand eine weitere Welle von Geschäftszahlen. Bisher verlief die Berichtssaison überwiegend stark.

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Anleger in den USA zeigten sich am Mittwoch verhalten.

Der Dow Jones eröffnete den Handel etwas fester, diel dann aber ins Minus zurück. Letztendlich verbuchte er Verluste von 0,74 Prozent auf 35.490,69 Punkte. Der Techwerteindex NASDAQ Composite startete derweil höher und verblieb auch anschließend in der Gewinnzone, ehe er die Sitzung nahezu unverändert bei 15.235,84 Zählern beendete.

Unter den Einzelwerten standen unter anderem Microsoft, Visa, Google und Twitter mit Zahlenvorlagen im Fokus der Anleger. Schon in den letzten Tagen hatte die laufende Berichtssaison für Impulse gesorgt und die US-Indizes auf neue Bestmarken getrieben.

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An den wichtigsten Börsen in Asien ging es am Mittwoch abwärts.

In Japan schloss der Leitindex Nikkei mit einem Verlust von 0,03 Prozent bei 29.098,24 Punkten.

An der Börse in Shanghai verlor der Shanghai Composite bis Handelsende 0,98 Prozent auf 3.562,31 Einheiten. In Hongkong gab der Hang Seng um 1,57 Prozent auf 25.628,74 Punkte ab.

Sorgen um den chinesischen Immobilienmarkt und die hohe Inflation weltweit drückten auf die Anlegerstimmung. Neben Evergrande haben auch weitere Immo-Unternehmen Liquiditätsprobleme.

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