Milliardendeal: Infineon verkauft Teil des Speicherchip-Geschäfts - Aktie im Aufwind
Infineon Technologies verkauft einen Teil seines Geschäfts mit Speicherlösungen an das taiwanische Unternehmen Winbond Electronics für einen Milliardenbetrag.
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Infineon Technologies verkauft für 1,12 Milliarden US-Dollar einen Teil seines Geschäfts mit Speicherlösungen an das taiwanische Unternehmen Winbond Electronics. Das Geschäft mit NOR-Flash- und F-RAM-Speichern, das ein Produktportfolio für die Automobilbranche, Industrie und Infrastruktur umfasst, wird schulden- und liquiditätsfrei übergeben, wie der deutsche Halbleiterkonzern mitteilte.
Mit einem Verkaufsabschluss wird in der zweiten Jahreshälfte 2027 gerechnet. Nötig sind dafür noch behördliche Freigaben.
"Die Transaktion ermöglicht es Infineon, das Portfolio und die Kapitalallokation noch stärker auf die zentralen Wachstumstreiber auszurichten", sagte Peter Schiefer, Chef der Automotive-Sparte des DAX-Konzerns.
Winbond sei als führender Anbieter mit Schwerpunkt auf Speicherlösungen ein idealer Partner, um die künftigen Wachstumsmöglichkeiten für das NOR-Flash- und F-RAM-Geschäft zu erschließen.
Infineon wird weiterhin ein Portfolio spezialisierter Speicherlösungen anbieten, darunter SRAM, HYPERRAM, nvSRAM sowie auf SONOS basierende strahlungsgehärtete Produkte.
Die Infineon-Aktie gewann im XETRA-Handel am Mittwoch letztlich 1,23 Prozent auf 55,00 Euro.
DJG/rio/brb
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