Inflation im OECD-Raum auf höchstem Stand seit 25 Jahren


PARIS (Dow Jones)--Die jährliche Inflationsrate im OECD-Raum ist im November auf 5,8 Prozent gestiegen. Das ist die höchste Rate seit Mai 1996, wie die Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) mitteilte. Im Oktober hatte die Rate 5,2 Prozent betragen. Vor einem Jahr, im November 2020 war lediglich eine Rate von 1,2 Prozent registiert worden.

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Besonders ausgeprägt war der Anstieg in den Vereinigten Staaten, wo die jährliche Inflationsrate von 6,2 Prozent im Oktober auf 6,8 Prozent im November kletterte, die höchste Rate seit Juni 1982.

In der Eurozone stieg die Inflationsrate im November ebenfalls stark an, und zwar von 4,1 Prozent im Oktober auf 4,9 Prozent im November, obwohl sie niedriger blieb als in der OECD-Zone als Ganzes.

Die Energiepreise stiegen im OECD-Raum bis November um 27,7 Prozent, mehr als drei Prozentpunkte höher als im Oktober (24,3 Prozent) und die höchste Rate seit Juni 1980.

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Die Inflation der Nahrungsmittelpreise im OECD-Raum zog im November kräftig auf 5,5 Prozent an, verglichen mit 4,6 Prozent im Oktober.

Ohne Nahrungsmittel und Energie stieg die jährliche Inflation im OECD-Raum moderater auf 3,8 Prozent, verglichen mit 3,5 Prozent im Oktober.

Kontakt zum Autor: konjunktur.de@dowjones.com

DJG/apo/ros

(END) Dow Jones Newswires

January 11, 2022 06:00 ET (11:00 GMT)

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