Kurssturz bei OPMobility zieht Autozulieferer-Aktien nach unten
Der Aktienkurs des französischen Autozulieferers OPMobility ist am Donnerstag nach einer Senkung des Jahresausblick eingebrochen.
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Die trüberen Aussichten nährten die pessimistische Stimmung für den gesamtem Sektor.
Zuletzt fiel die OPMobility-Aktie in Paris um knapp 20 Prozent auf 10,02 Euro. Die Aktie stürzte unter 10 Euro auf ein Jahrestief und beendete den Stabilisierungsansatz der vergangenen Wochen. Seit dem Jahreshoch Ende März hat sich der Wert nahezu halbiert.
Andere Titel des Sektors wie Schaeffler, Continental und AUMOVIO gerieten ebenfalls unter Druck. Aktien von der französischen Valeo büßten sogar 5,7 Prozent ein.
OPMobility hatte mit einer Gewinnwarnung verschreckt. Das Unternehmen erwartet danach für dieses Jahr einen operativen Gewinn von 450 Millionen Euro, nachdem es zuvor von 490 Millionen Euro ausgegangen war. Das Unternehmen will nun 770 Stellen in Frankreich und Deutschland streichen. Grund sind höhere Kosten und Produktionsunterbrechungen bei Kunden wie Stellantis. Deren Aktie schwächelte mit 3,4 Prozent ebenfalls merklich.
/mf/mis
PARIS (dpa-AFX)
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