K+S: Auf diese Marke blicken Anleger
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K+S hilft das Szenario höherer Düngemittelpreise durch den Krieg am Golf aktuell nicht weiter. Nun wird es technisch richtig spannend.
Werte in diesem Artikel
K+S hat mit Vorlage der Q1-Zahlen in der ergangenen Woche einen wichtigen Trumpf aus der Hand gegeben – zumindest vorerst. Denn die gestiegenen Preise für Düngemittel durch die Furcht vor Engpässen infolge des Golfkriegs haben sich kaum im Zahlenwerk der Kasseler ausgewirkt. Die Zielanhebung beim EBITDA auf 630 bis 730 Mio. Euro (zuvor: 600 bis 700 Mio. Euro) ist zwar erfreulich, spiegelt die Erwartungen der Anleger jedoch nur zaghaft wider.
Unterstützung unter Feuer
Technisch hat sich die Aktie nun in eine gefährliche Situation hineinmanövriert. Doch der Reihe nach: Im Bereich um 14,30/14,50 Euro besitzt das Papier weiterhin eine Unterstützung, die bereits Mitte April die Abwärtsbewegung erfolgreich bremste. Von dieser Unterstützung ging es bis rund 16,20 Euro nach oben. Aktuell ist das Papier aber wieder in den Bereich um 14,50 Euro zurückgefallen.
Absteigendes Dreieck
Im Jahreschart ist zudem die Ausbildung eines absteigenden Dreiecks zu erkennen – sehr vorsichtig formuliert. Strenggenommen springt das Dreieck jedem Betrachter geradezu ins Gesicht. Denn nach dem dynamischen Anstieg im März bis über 18 Euro und der darauffolgenden, kräftigen Konsolidierung endete jede Aufwärtsbewegung deutlich unterhalb des zuvor erreichten Niveaus.
Fazit
Keine Frage: Technisch ist das Papier angeschlagen. Wenngleich es sogar wahrscheinlich möglich ist, dass der Unterstützungsbereich zunächst erneut hält, dürfte dem dann folgenden Aufwärtstrend schon bei rund 15 Euro wieder die Luft ausgehen. Grundsätzlich sieht es danach aus, dass die Chartformation des absteigenden Dreiecks vollständig ausgebildet wird, was dann bereits in absehbarer Zeit zu einem Unterschreiten des Bereichs bei 14,30/14,50 Euro führen könnte. Allerdings bleibt die Nachrichtenlage am Golf wechselhaft wie das Wetter, was jederzeit zu starken und plötzlichen Ausschlägen bei den Preisen für Öl und Chemikalien führen kann. Ohne Impulse von der Preisfront dürfte es die Aktie von K+S zunächst aber schwer haben.
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Erstellung am 21.5.26 um 9:14 Uhr.
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