Kammer: Deutsche Unternehmen kaufen verstärkt in Japan ein


TOKIO (dpa-AFX) - Deutsche Unternehmen kaufen nach Angaben der Deutschen Industrie- und Handelskammer des Landes verstärkt in Japan ein. Für jedes zweite in Japan tätige deutsche Unternehmen sei dabei der direkte Zugang zu innovativen und hochspezialisierten Lieferanten entscheidend, wie aus einer Umfrage der Kammer und der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft KPMG hervorgeht. Dies sei ein Zuwachs von neun Prozentpunkten im Vergleich zum Vorjahr.

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Zugleich steigt die Zahl der deutschen Unternehmen, die mit japanischen Unternehmen auf Drittmärkten kooperieren. Aktuell täten dies 66 Prozent der befragten Unternehmen, acht Prozentpunkte mehr als in 2021. Sie nutzten dabei deren traditionell gute Marktzugänge, insbesondere in Asien, hieß es.

Zur größten Stärke Japans zählten die befragten Unternehmen nach wie vor die wirtschaftliche Stabilität, die Vertrauenswürdigkeit der Geschäftsbeziehungen sowie die Sicherheit und soziale Stabilität. "Günstige Lohnkosten, die rund 25 Prozent unter denen Deutschlands liegen, geringe Lohnstückkosten, eine hohe Automatisierung und loyale Mitarbeiter sind bei den Standortfaktoren im Auge zu halten", ergänzte Marcus Schürmann, Geschäftsführendes Vorstandsmitglied der AHK Japan. Japan ist vor Deutschland die drittgrößte Volkswirtschaft.

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