Kaum noch Bullen unter den privaten US-Anlegern
FRANKFURT (Dow Jones)--Die Stimmung der US-Anleger für Aktien ist so schlecht wie selten. Der Optimismus weicht, nur noch knapp ein Fünftel der Privatanleger in den USA gehören dem Lager der Bullen an. Nach einem Wert von 24,4 Prozent in der Vorwoche ist der Optimismus um rund 20 Prozent gefallen. Wie Robert Rethfeld vom "Wellenreiter" am Morgen anmerkt sind Bullen-Werte unter 20 selten, zuletzt vor rund 6 Jahren.
Laut der wöchentlichen AAII Sentiment Survey fiel der Anteil der Bullen von 24,4 auf nur noch 19,2 Prozent. Dies liegt zudem deutlich unter dem historischen Mittel bei 38 Prozent. Das Lager der Pessimisten stellt nun mit 43,2 (35,3) Prozent die größte Gruppe unter den US-Privatanlegern. Von der Seitenlinie schauen 37,6 Prozent dem Treiben an der Wall Street zu - nach 40,2 Prozent in der Vorwoche.
Dagegen ist bei den Privatanlegern in Deutschland allenfalls festzustellen, dass ein Teil von Ihnen von der Seitenlinie ins Spielfeld zurückgekehrt ist. Nach wie vor stellt für Sentiment-Analyst Joachim Goldberg der derzeitige Börse Frankfurt Sentiment-Index per se keine nachhaltige Bedrohung für den DAX dar, wobei im Falle steigender Kurse erste bremsende Abgaben der bullischen Akteure vermutlich zwischen 15.700 und 15.750 Zählern zu erwarten wären. In Deutschland stieg der "Bullenanteil" der Privatanleger um 4 Prozentpunkte auf 46 Prozent, wie der wöchentlichen Sentiment-Umfrage der Deutschen Börse zu entnehmen ist. Das Lager der Bären stieg um zwei Prozentpunkte auf 31 Prozent, der Anteil des neutralen Lagers leerte sich um sechs Prozentpunkte auf nun 23 Prozent.
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February 17, 2022 05:47 ET (10:47 GMT)