Cerebras-Aktie zieht an: Partnerschaft mit CrowdStrike für schnellere KI-Sicherheit
CrowdStrike und Cerebras verbünden sich für schnellere KI-Sicherheit, doch an der Börse reagieren die beiden Aktien gegensätzlich.
Werte in diesem Artikel
- Cerebras und CrowdStrike vereinbaren strategische KI-Partnerschaft
- CrowdStrike nutzt Cerebras-Technik für schnellere Bedrohungserkennung
- Cerebras-Aktie springt zeitweise rund 17 Prozent hoch, CrowdStrike gibt nach
Der Cybersicherheitskonzern CrowdStrike und der KI-Chipspezialist Cerebras Systems gehen eine strategische Partnerschaft ein, um Cyberangriffe künftig in Echtzeit abzuwehren. An der Börse kommt die Nachricht unterschiedlich an: Die Cerebras-Aktie schoss an der NASDAQ am Mittwoch zeitweise auf ein Tageshoch von 244,00 US-Dollar und lag damit rund 17 Prozent über dem Vortagesschluss, zuletzt notierte sie noch 3,08 Prozent höher bei 214,99 US-Dollar. Die CrowdStrike-Aktie gab dagegen 1,30 Prozent auf 188,67 US-Dollar nach.
Was die Partnerschaft umfasst
Im Kern nutzt CrowdStrike die nach eigenen Angaben besonders schnelle KI-Inferenz von Cerebras, um leistungsfähigere Modelle für seine Falcon-Plattform "AI Detection and Response" zu betreiben. Damit sollen Bedrohungen praktisch in dem Moment erkannt und gestoppt werden, in dem ein Angriff abläuft. Im Gegenzug setzt Cerebras die Falcon-Plattform von CrowdStrike ein, um das eigene Geschäft abzusichern. Beide Unternehmen begründen den Schritt damit, dass KI Cyberangriffe schneller und schwerer erkennbar macht und die Abwehr deshalb in Echtzeit, gewissermaßen auf Maschinengeschwindigkeit, reagieren müsse.
Ungleiche Kursreaktion bei Aktien von CrowdStrike und Cerebras
Dass die beiden Aktien so unterschiedlich reagieren, dürfte auch an der Größe der Partner liegen. Für den vergleichsweise jungen Börsenneuling Cerebras, erst im Mai an die NASDAQ gegangen, ist die Zusammenarbeit mit einem etablierten Sicherheitsanbieter eine prominente Bestätigung des eigenen Geschäftsmodells. Für den deutlich größeren Konzern CrowdStrike ist sie dagegen eine unter vielen Kooperationen und fällt entsprechend weniger ins Gewicht. Ein einzelner Handelstag taugt allerdings nur bedingt als Beleg, zumal die CrowdStrike-Aktie zuletzt bereits kräftig gestiegen war.
Wie tragfähig die Partnerschaft ist, wird sich weniger an der ersten Kursreaktion als an der weiteren Geschäftsentwicklung zeigen. Ob sich die vielbeschworene Nachfrage nach schneller KI-Inferenz tatsächlich niederschlägt, dürften die nächsten Quartalsberichte beider Unternehmen zeigen.
Julia Walter, Redaktion finanzen.net
Dieser Text dient ausschließlich zu Informationszwecken und stellt keine Anlageempfehlung dar. Die finanzen.net GmbH schließt jegliche Regressansprüche aus.
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| Datum | Rating | Analyst | |
|---|---|---|---|
| 19.07.19 | CrowdStrike A Overweight | Barclays Capital | |
| 19.07.19 | CrowdStrike A Buy | Needham & Company, LLC | |
| 08.07.19 | CrowdStrike A Outperform | Oppenheimer & Co. Inc. | |
| 08.07.19 | CrowdStrike A Overweight | Barclays Capital | |
| 08.07.19 | CrowdStrike A Buy | Needham & Company, LLC |
