Lanxess bestätigt Jahresziele - Iran-Krieg im Blick
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KÖLN (dpa-AFX) - Die träge Weltwirtschaft hat den Chemiekonzern LANXESS auch zum Start ins neue Jahr belastet. Hinzu kommen geopolitische Unsicherheiten, wenngleich Lanxess sogar vom Iran-Krieg profitiert. Denn wegen der Sperrung der Straße von Hormus fehlen vielen asiatischen Konkurrenten wichtigen Rohstoffe wie Öl und Gas. Daher wanden sich Kunden zuletzt verstärkt wieder europäischen Chemiekonzernen zu, die teils ihre Verkaufspreise deutlich anhoben. Diese Effekte spielten aber erst zum Ende des Quartals hin eine Rolle. Umsatz und Gewinn von Lanxess fielen daher zum Jahresstart deutlich. Die Ziele für 2026 bestätigte der Konzern am Donnerstag bei der Veröffentlichung aktueller Geschäftszahlen.
Der Umsatz von Lanxess fiel im ersten Quartal im Jahresvergleich um 14 Prozent auf 1,38 Milliarden Euro. Das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) sank um fast 30 Prozent auf 94 Millionen Euro, lag aber etwas über der mittleren Analystenschätzung. Für das zweite Quartal peilt Lanxess-Chef Matthias Zachert 130 bis 150 Millionen Euro operatives Ergebnis an; im Gesamtjahr sollen es 450 bis 550 Millionen Euro werden.
Unter dem Strich steht nach den ersten drei Monaten des Jahres ein Verlust von 141 Millionen Euro nach einem Minus von 57 Millionen vor einem Jahr./mis/stk
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