MÄRKTE EUROPA/DAX fällt unter 16.400 Punkte


Werte in diesem Artikel
Aktien

143.65 EUR -0.75 EUR -0.52 %

54.46 EUR -0.68 EUR -1.23 %

40.50 EUR -0.99 EUR -2.39 %

342.25 EUR -6.40 EUR -1.84 %

10.62 EUR -0.16 EUR -1.48 %

39.35 EUR -0.28 EUR -0.71 %

7.68 EUR 0.08 EUR 1.05 %

39.88 EUR -0.34 EUR -0.83 %

0.03 EUR 0.00 EUR 0.0 %

507.60 EUR 8.30 EUR 1.66 %

38.20 EUR -0.64 EUR -1.65 %

43.38 EUR -1.67 EUR -3.71 %

24.47 EUR -0.22 EUR -0.89 %

22.01 EUR -0.36 EUR -1.61 %

24.97 EUR -0.72 EUR -2.80 %

61.30 EUR 1.85 EUR 3.11 %

34.30 EUR -0.58 EUR -1.66 %

6.60 EUR -0.05 EUR -0.75 %

22.20 EUR -0.18 EUR -0.80 %

Indizes

25,231.20 EUR 291.85 EUR 1.17 %

FRANKFURT (Dow Jones)--An den europäischen Aktienmärkten geht es am Mittwoch deutlich abwärts. Am Nachmittag kostet die schwächer startende Wall Street noch ein paar Punkte. Der DAX fällt um 1,3 Prozent auf 16.358 Punkte, der Euro-Stoxx-50 gibt um 1,4 Prozent auf 4.384 Punkte nach. Weiterhin lasten die steigenden Zinsen auf der Stimmung für Aktien. Während die Erwartungen an Zinssenkungen die Triebfeder für die Weihnachtsrally waren, wird nun an der Börse von weniger Zinssenkungen in diesem Jahr ausgegangen, was den Aktienmarkt belastet. Die Rendite der zehnjährigen Bundesanleihe steigt um 5 Basispunkte auf 2,27 Prozent.

Werbung

In Davos ist EZB-Präsidentin Christine Lagarde den Erwartungen einer baldigen Leitzinssenkung durch die Europäische Zentralbank entgegentreten. In einem Interview mit Bloomberg TV am Rande des Weltwirtschaftsforums sagte Lagarde, die EZB müsse erst anhand von Daten erkennen können, dass die Inflation zu ihrem Zielwert von 2 Prozent zurückkehre, ehe sie den Sieg über die Inflation erklären könne.

Positiv wird gewertet, dass die Ölpreise am Mittwoch wieder nachgeben, Marktteilnehmer am Ölmarkt also keine Eskalation der Krise im Nahen und Mittleren Osten mehr erwarten. Der Index der Öl- und Gasaktien verliert 2,0 Prozent, Basic Resources fallen europaweit um 2,2 Prozent. Keine Impulse kamen am Nachmittag von den US-Konjunkturdaten. Die Einzelhandelsumsätze überzeugten leicht poritiv, was für einen andauernd guten Konsum in den USA steht.

Zalando auf Allzeit-Tief

Zalando fallen unter das bisherige Allzeittief von 17,01 Euro aus dem Oktober 2014. Der Kurs gibt um 5,7 Prozent auf 16,19 Euro nach. Am Morgen hatte Bank of America ihr Votum auf Neutral gesenkt. Die Analysten sehen bei Zalando eine Eintrübung des langfristigen Wachstumsprofils aufgrund des zunehmenden Wettbewerbs durch Marken-Webseiten und die Wettbewerber Shein bzw. Temu. Ein zweistelliges Prozentwachstum erscheine nicht mehr erreichbar. Konsumwerte neigen generell weiter zur Schwäche: Adidas verlieren 3,4 Prozent und Puma 4,1 Prozent. Bei Zalando wächst nun auch die Gefahr einer DAX-Entnahme im März. Als mögliche Nachfolger gelten Lufthansa und Fresenius Medical Care.

Werbung

Auf der Gewinnerseite im DAX stehen Munich Re, die 2,2 Prozent zulegen. Der Vorstand der Munich Re ist mit dem abgelaufenen Geschäftsjahr sehr zufrieden. "Das war ein sehr gutes Jahr", sagte Vorstandschef Joachim Wenning auf einer Veranstaltung in München. Damit liege der Rückversicherer auch in seinem fünfjährigen Strategieplan bis 2025 weiter auf Kurs. Zudem haben die Analysten der UBS die Aktien auf die Kaufliste genommen.

Die Aktien europäischer Automobilhersteller fallen, nachdem Tesla im Zuge verschärfter globaler Konkurrenz und unsicherer Nachfrage auf dem Markt für Elektrofahrzeuge die Verkaufspreise weiter gesenkt hat. Der Sektorindex notiert mit minus 2,1 Prozent schwächer als der Markt. Auch in China senkte Tesla den Preis verschiedener Modelle. "Das belastet die Marge aller Automobilhersteller", so ein Marktteilnehmer. Ob nun Marktanteilsgewinne oder Lagerabbau die möglichen Gründe seien, sei zweitrangig.

Meyer Burger brechen ein - Adieu Deutschland

Die Aktien von Meyer Burger brechen um 32 Prozent ein. Den am Morgen angekündigten Schritt des Unternehmens, sich auf die US-Produktion zu konzentrieren und die Schließung der Modulproduktion in Deutschland vorzubereiten, stufen die Analysten von Jefferies als "worst case scenario" außer einem Konkurs ein. Ohne eine Regulierung heiße es nun "auf Wiedersehen Deutschland". Die Entscheidung der Schweizer, das Werk endgültig zu schließen oder nicht, hänge noch von der offiziellen Position der deutschen Regierung zum Resilienzbonus ab, die voraussichtlich in der zweiten Hälfte des Februars klar werde, mit der Veröffentlichung des Solarpakets I. Aus dem Sektor unter Druck stehen zudem SMA Solar (-7,1%) und Nordex (-6,8%).

Werbung

===

Aktienindex zuletzt +/- % absolut +/- % YTD

Euro-Stoxx-50 4.384,11 -1,4% -62,40 -3,0%

Stoxx-50 4.012,73 -1,5% -59,77 -2,0%

DAX 16.357,68 -1,3% -214,00 -2,4%

MDAX 25.100,99 -2,3% -597,03 -7,5%

TecDAX 3.210,11 -1,6% -50,82 -3,8%

SDAX 13.242,84 -1,5% -203,32 -5,1%

FTSE 7.408,51 -2,0% -149,83 -2,3%

CAC 7.285,66 -1,5% -112,34 -3,4%

Rentenmarkt zuletzt absolut +/- YTD

Dt. Zehnjahresrendite 2,31 +0,05 -0,26

US-Zehnjahresrendite 4,12 +0,06 +0,24

DEVISEN zuletzt +/- % Mi, 8:08 Uhr Di, 17:20 Uhr % YTD

EUR/USD 1,0857 -0,2% 1,0865 1,0889 -1,7%

EUR/JPY 161,04 +0,7% 160,63 159,98 +3,5%

EUR/CHF 0,9409 +0,4% 0,9374 0,9364 +1,4%

EUR/GBP 0,8583 -0,3% 0,8599 0,8594 -1,1%

USD/JPY 148,37 +0,9% 147,84 146,89 +5,3%

GBP/USD 1,2647 +0,1% 1,2634 1,2671 -0,6%

USD/CNH (Offshore) 7,2307 +0,2% 7,2184 7,2144 +1,5%

Bitcoin

BTC/USD 42.599,59 -1,4% 42.733,17 43.051,91 -2,2%

ROHOEL zuletzt VT-Settlem. +/- % +/- USD % YTD

WTI/Nymex 71,08 72,40 -1,8% -1,32 -1,3%

Brent/ICE 76,86 78,29 -1,8% -1,43 -0,3%

GAS VT-Settlem. +/- EUR

Dutch TTF 27,925 29,44 -5,1% -1,52 -8,3%

METALLE zuletzt Vortag +/- % +/- USD % YTD

Gold (Spot) 2.011,97 2.028,35 -0,8% -16,38 -2,4%

Silber (Spot) 22,63 23,03 -1,7% -0,39 -4,8%

Platin (Spot) 885,89 899,50 -1,5% -13,61 -10,7%

Kupfer-Future 3,75 3,77 -0,5% -0,02 -3,6%

YTD bezogen auf Schlussstand des Vortags

===

Kontakt zum Autor: maerkte.de@dowjones.com

DJG/thl/cln

(END) Dow Jones Newswires

January 17, 2024 10:05 ET (15:05 GMT)

Aktuelle Volkswagen (VW) vz. Aktie News

Werbung

Volkswagen (VW) vz. Analysen

Um die Übersicht zu verbessern, haben Sie die Möglichkeit, die Analysen für Volkswagen (VW) vz. nach folgenden Kriterien zu filtern.

Alle: Alle Empfehlungen

Buy: Kaufempfehlungen wie z.B. "kaufen" oder "buy"
Hold: Halten-Empfehlungen wie z.B. "halten" oder "neutral"
Sell: Verkaufsempfehlungn wie z.B. "verkaufen" oder "reduce"
Datum Rating Analyst
29.09.26 Volkswagen (VW) vz Buy Deutsche Bank AG
23.09.26 Volkswagen (VW) vz Market-Perform Bernstein Research
22.09.26 Volkswagen (VW) vz Buy Joh. Berenberg, Gossler & Co. KG (Berenberg Bank)
22.09.26 Volkswagen (VW) vz Market-Perform Bernstein Research
21.09.26 Volkswagen (VW) vz Neutral UBS AG

Information


Die Handels- und Depotfunktionen in diesem Broker Cockpit werden für Finanzinstrumente von der Finanzen.net Zero GmbH als vertraglich gebundener Vermittler der DonauCapital Wertpapier GmbH (§ 3 Abs. 2 WpIG) bereitgestellt; bei Kryptowerten werden die Handels- und Depotfunktionen in diesem Broker Cockpit ausschließlich von der DonauCapital Wertpapier GmbH bereitgestellt. Die Finanzen.net GmbH stellt ausschließlich den technischen Rahmen bereit und ist in die Wertpapier- und Kryptodienstleistung nicht einbezogen.