MÄRKTE EUROPA/Gut behauptet - Manchester United brechen ein


Werte in diesem Artikel
Aktien

64.46 EUR 2.96 EUR 4.81 %

85.10 EUR 0.10 EUR 0.12 %

41.58 EUR -0.42 EUR -1.0 %

15.45 EUR 0.00 EUR 0.0 %

17.62 EUR 0.59 EUR 3.46 %

346.80 EUR 26.70 EUR 8.34 %

28.42 EUR -0.06 EUR -0.21 %

Indizes

25,476.81 EUR -98.20 EUR -0.38 %

FRANKFURT (Dow Jones)--Dank stützender Vorgaben von Wall Street geht es an Europas Börsen am Montagnachmittag mit den Kursen leicht nach oben. Der DAX rückt 0,2 Prozent auf 15.217 Stellen vor, für den Euro-Stoxx-50 geht es 0,3 Prozent auf 4.148 nach oben. Die Lage wird indes als labil beschrieben. Eine Erholung von der Schwäche der vergangenen Tage ist nicht in Sicht: "Solange im Nahen Osten keine Entspannung in Sicht ist, bleibt auch die Lage an den Börsen angespannt", sagt Thomas Altmann vom Vermögensverwalter QC Partners.

Werbung

Die Ölpreise geben nach den deutlichen Gewinnen vom Freitag leicht nach, ein Barrel der Sorte Brent notiert aber weiterhin über 90 Dollar. Der Goldpreis kommt ebenfalls nach dem kräftigen Aufwärtsschub vom späten Freitag wieder etwas zurück. Das Szenario mit dem geringsten Risikoaufschlag für die Ölpreise wäre laut Commonwealth Bank of Australia (CBA) ein schnelles Zerschlagen der Hamas durch Israel und ein anschließender Rückzug aus dem Gaza-Streifen, während von Iran unterstützte militante Gruppen ihr militärisches Engagement begrenzten.

Außerdem wird sich US-Notenbankpräsident Jerome Powell im Wochenverlauf äußern, merkt CBA an und fügt hinzu, dass eine Bestätigung der Botschaft "längere Zeit höhere Zinsen" die US-Anleihenrenditen auf oder über ihrem aktuellen Niveau halten und den Dollar unterstützen könnte. Die Renditen ziehen wieder etwas an, nachdem die Anleihen am Freitag wie das Gold stark von der Flucht in so genannte sichere Häfen profitiert hatten. Der Euro notiert gut behauptet bei 1,0533 Dollar.

Börse Warschau und Zloty steigen mit Hoffnung auf europafreundlichere Regierung

An der Börse in Warschau gewinnt der WIG20 gleich 6,2 Prozent. Hier zeichnet sich eine Regierungsübernahme europafreundlicherer Parteien ab, nachdem die PiS die Wahl anscheinend verloren hat. Die Commerzbank bewertet das voraussichtliche Ergebnis zunächst einmal als positiv für die polnische Währung, aber auch für das Investitionsklima in Polen: "Eine weitere Legislaturperiode unter PiS-Regentschaft hätte die Möglichkeit, dass Polen endgültig und unumkehrbar in Richtung einer autokratischen Staats- und Gesellschaftsform abdriftet, erhöht. Mittel- bis langfristig hätte dieser Weg Polen wohl aus der EU herausgeführt", so die Analysten der Commerzbank.

Werbung

Entsprechend zeigt sich auch der Zloty nach der Wahl fester. Nachdem er in den vergangenen Tagen bereits eine Aufwärtstendenz gezeigt hatte, ist der Zloty inzwischen so teuer wie zuletzt Anfang September.

Für die Aktien der Banken in Polen geht es nach der Wahl deutlich nach oben. Bank Pekao und PKO Bank Polski steigen um 13,6 und 12,7 Prozent, für die Commerzbank mit der Beteiligung an der MBank geht es um in Frankfurt um 4,9 Prozent nach oben.

Manchester United (ManU) brechen zu Wochenbeginn an der Londoner Börse um 10,8 Prozent ein. Laut Medienberichten hat Scheich Jassim Bin Hamad al-Thani aus Katar sein Gebot für den Fußballclub zurückgezogen. Weiter in Verhandlungen befindet sich ManU laut Kreisen mit dem britischen Milliardär Jim Ratcliffe. Ratcliffe wolle mindestens 25 Prozent der an der New Yorker Börse notierten stimmrechtslosen Aktien übernehmen, zudem die gleiche Menge stimmberechtigter Aktien von der Familie Glazer, so die Informanten.

Werbung

Telecom Italia geben zu Wochenbeginn mit Abschlägen von 6,3 Prozent deutlich nach. KKR hat ein Gebot für die Netzgesellschaft von Telecom Italia (TIM) vorgelegt, die Beteiligungsgesellschaft will Finanzkreisen zufolge 20 bis 23 Milliarden Euro zahlen. Das dürfte einige Anleger enttäuschen. Teilweise wurde in den Medien über Bewertungen zwischen 24 bis 26 Milliarden Euro spekuliert.

Berichtssaison tritt langsam in den Vordergrund

Nachdem Sartorius am Freitag mit einer Gewinnwarnung überraschte, besteht auch die kommenden Tage die Gefahr, dass weitere Unternehmen für das dritte Quartal ihre Gewinnziele senken. Negative Entwicklungen, wie die Energiepreise und der andauernde Lagerabbau, könnten die Gründe liefern. Zudem nimmt langsam die Berichtssaison in Europa Fahrt auf. In dieser Woche legen Unternehmen wie Volvo, Deutsche Börse, Nordea, Nokia und SAP ihre Quartalszahlen vor.

Für die Aktie von Biontech geht es auf Xetra um 8,6 Prozent nach unten. Nach der Gewinnwarnung von Pfizer prüft auch der deutsche Impfstoff-Partner Biontech die Auswirkungen auf das eigene Geschäft. Pfizer hatte am Freitag wegen einer schwächeren Nachfrage als erwartet Abschreibungen und andere Belastungen in Höhe von 0,9 Milliarden US-Dollar auf Lagerbestände des Corona-Impfstoff Comirnaty bekanntgegeben. Biontech geht derzeit davon aus, Abschreibungen bis zur gleichen Höhe vorzunehmen.

Die Aktie von Hawesko fällt um 2,1 Prozent. Die erhoffte Erholung bei der Weinhandelsgruppe bleibt aus. Das Unternehmen senkte am Freitag nach Handelsschluss, auch wegen der andauernd schlechten Verbraucherstimmung, die Prognose für das Gesamtjahr. Zudem schrieb Hawesko im dritten Quartal wegen einer Abschreibung rote Zahlen.

===

Aktienindex zuletzt +/- % absolut +/- % YTD

Euro-Stoxx-50 4.148,32 +0,3% 12,20 +9,4%

Stoxx-50 3.942,50 -0,0% -0,12 +8,0%

DAX 15.216,68 +0,2% 30,02 +9,3%

MDAX 25.007,93 +0,2% 51,54 -0,4%

TecDAX 2.937,29 -0,3% -9,96 +0,6%

SDAX 12.662,23 +0,5% 63,16 +6,2%

FTSE 7.617,99 +0,2% 18,39 +2,0%

CAC 7.023,50 +0,3% 19,97 +8,5%

Rentenmarkt zuletzt absolut +/- YTD

Dt. Zehnjahresrendite 2,80 +0,07 +0,23

US-Zehnjahresrendite 4,71 +0,09 +0,83

DEVISEN zuletzt +/- % Mo, 8:05 Uhr Fr, 17:20 % YTD

EUR/USD 1,0533 +0,1% 1,0529 1,0503 -1,6%

EUR/JPY 157,70 +0,3% 157,42 157,16 +12,4%

EUR/CHF 0,9508 +0,2% 0,9498 0,9499 -3,9%

EUR/GBP 0,8659 -0,0% 0,8656 0,8651 -2,2%

USD/JPY 149,70 +0,2% 149,50 149,63 +14,2%

GBP/USD 1,2164 +0,1% 1,2165 1,2141 +0,6%

USD/CNH (Offshore) 7,3171 +0,1% 7,3133 7,3098 +5,6%

Bitcoin

BTC/USD 28.000,82 +3,0% 27.957,97 26.758,54 +68,7%

ROHOEL zuletzt VT-Settlem. +/- % +/- USD % YTD

WTI/Nymex 87,23 87,69 -0,5% -0,46 +12,1%

Brent/ICE 90,40 90,89 -0,5% -0,49 +10,6%

METALLE zuletzt Vortag +/- % +/- USD % YTD

Gold (Spot) 1.918,28 1.933,06 -0,8% -14,79 +5,2%

Silber (Spot) 22,63 22,73 -0,4% -0,10 -5,6%

Platin (Spot) 889,33 884,13 +0,6% +5,21 -16,7%

Kupfer-Future 3,57 3,57 +0,0% +0,00 -6,3%

YTD bezogen auf Schlussstand des Vortags

===

Kontakt zum Autor: maerkte.de@dowjones.com

DJG/mpt/cln

(END) Dow Jones Newswires

October 16, 2023 09:58 ET (13:58 GMT)

Aktuelle Commerzbank Aktie News

Werbung

Commerzbank Analysen

Um die Übersicht zu verbessern, haben Sie die Möglichkeit, die Analysen für Commerzbank nach folgenden Kriterien zu filtern.

Alle: Alle Empfehlungen

Buy: Kaufempfehlungen wie z.B. "kaufen" oder "buy"
Hold: Halten-Empfehlungen wie z.B. "halten" oder "neutral"
Sell: Verkaufsempfehlungn wie z.B. "verkaufen" oder "reduce"
Datum Rating Analyst
08.09.26 Commerzbank Neutral JP Morgan Chase & Co.
07.08.26 Commerzbank Buy Deutsche Bank AG
07.08.26 Commerzbank Neutral JP Morgan Chase & Co.
06.08.26 Commerzbank Kaufen DZ BANK
06.08.26 Commerzbank Neutral JP Morgan Chase & Co.

Information


Die Handels- und Depotfunktionen in diesem Broker Cockpit werden für Finanzinstrumente von der Finanzen.net Zero GmbH als vertraglich gebundener Vermittler der DonauCapital Wertpapier GmbH (§ 3 Abs. 2 WpIG) bereitgestellt; bei Kryptowerten werden die Handels- und Depotfunktionen in diesem Broker Cockpit ausschließlich von der DonauCapital Wertpapier GmbH bereitgestellt. Die Finanzen.net GmbH stellt ausschließlich den technischen Rahmen bereit und ist in die Wertpapier- und Kryptodienstleistung nicht einbezogen.