MÄRKTE EUROPA/Kaum Bewegung - Medienaktien gesucht


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DOW JONES--Kaum verändert sind Europas Börsen am Donnerstag in den Handel gestartet. Der DAX zeigt sich nahezu unverändert bei 25.833 Punkten, ebenso der Euro-Stoxx-50. Bremsend wirken der auf über 95 Dollar gestiegene Ölpreis, auch wenn er aktuell leicht nachgibt. Außerdem verunsichern neuerliche Trump-Drohungen gegen den Iran.

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Für Zuversicht sorgt laut Händlern dagegen, dass es am Vortag nach dem Anstieg der Renditen zu Schnäppchenkäufen bei Anleihen gekommen sei. "Das könnte andeuten, dass um 4,80 Prozent ein attraktiver Deckel auf den US-Renditen liegt", sagt ein Teilnehmer mit Blick auf 10-jährige US-Anleihen. Am Anleihemarkt hierzulande sinken die Renditen leicht. Der Euro zieht etwas an auf 1,1601 Dollar.

Der Handelstag steht im Zeichen einer ganzen Reihe von Konjunkturdaten. Von Wirtschaftsinstituten wie Ifo und IWH kommen Herbstprognosen. Dazu stehen rund um den Globus Revisionen von Einkaufsmanagerdaten (PMI) für den Dienstleistungssektor auf dem Kalender. In der Eurozone wird vor allem auf Inflationsdaten geblickt, diesmal die Erzeugerpreise. Eine Zinserhöhung der EZB kommende Woche gilt derweil als sicher. Uneinig sind sich Marktteilnehmer mit Blick auf die Dezember-Sitzung.

In den USA wird mit dem ISM-Service-Index ein Vorbote für den US-Arbeitsmarktbericht am Freitag berichtet.

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Zu Wort gemeldet haben sich bereits die Verbände der Maschinen- und Anlagenbauer (VDMA) und der chemischen Industrie (VCI). Der deutsche Maschinen- und Anlagenbau ist mit einem Zuwachs von real 2 Prozent beim Auftragseingang in die zweite Jahreshälfte gestartet. Dabei kamen die Wachstumsimpulse aber aus dem Ausland. Die Gesamtbilanz des VDMA für die ersten sieben Monate des Jahres bleibt aber positiv mit einem Auftragsplus von real 5 Prozent.

In der chemisch-pharmazeutischen Industrie führten unterdessen eine leichte Belebung der Industriekonjunktur, aber vor allem Vorratskäufe infolge des Nahostkonflikts im zweiten Quartal zu einer spürbaren Steigerung der Einnahmen. Der VCI rechnet für 2026 nun mit einem Plus von 2,5 Prozent beim Branchenumsatz, erwartet aber wie bisher einen Rückgang der Produktion um 1,5 Prozent. Bisher hatte der VCI keine Umsatzprognose abgegeben.

Chemieaktien wie BASF, Brenntag oder Lanxess zeigen sich in engen Grenzen uneinheitlich, der Stoxx-Subindex Chemie steigt um 0,3 Prozent.

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Tagessieger bei den Branchen sind Medienaktien mit einem Plus von 1,6 Prozent, gefolgt vom Index der Telekomaktien (+1,2%).

Deutsche Telekom ziehen um 1,3 Prozent an. Der aktivistische Investor Elliott drängt das Unternehmen laut einem Bloomberg-Bericht, eine mögliche Fusion mit der Tochter T-Mobile US nicht weiterzuverfolgen und will andere Wege zur Steigerung des Shareholder Value, etwa umfangreichere Aktienrückkäufe.

Im Mediensektor geht es für Publicis um 2,2 Prozent nach oben, nachdem das Werbeunternehmen den Werbeetat für sämtliche Produkte von Pepsico gewonnen hat. Händler spekulieren über ein Volumen um 4 Milliarden Dollar pro Jahr aus. Für WPP geht es 2,8 Prozent aufwärts, weil Publicis damit aus dem Wettbewerb um den Auftrag des Pepsi-Konkurrenten Coca Cola ausscheidet. Das erhöht die Chancen für WPP. Wolters Kluwer stützen mit einem Erholungsgewinn um 1,2 Prozent nach dem hohen Vortagesverlust den Medienindex ebenfalls.

VW geben am Tag vor der mit Spannung erwarteten Aufsichtsratssitzung um 0,7 Prozent nach. Hier mehren sich die Sorgen, dass sich die Fronten zwischen Gewerkschaften und Führung verhärten, so dass Effizienzpläne nicht umgesetzt werden können. Die Analysten von Citi haben im Vorfeld eine VW-Restrukturierung als alternativlos bezeichnet.

Lufthansa legen um 0,5 Prozent zu. Am Abend entscheidet der Indexbetreiber Stoxx über die Neuzusammensetzung der Indizes der DAX-Familie. Möglicherweise könnte die Lufthansa-Aktie dabei den Sprung in den DAX schaffen, allerdings trübten sich die Aufstiegschancen zuletzt wieder etwas ein.

Delivery Hero legen um 0,4 Prozent zu auf 36,72 Euro Im Handel wundert man sich über den hohen Abschlag von rund 12 Prozent gegenüber dem Übernahmeangebot von Uber, das auf 41,50 Euro lautet. Grund sei wahrscheinlich, dass noch in vielen Ländern die aufsichtsrechtliche Genehmigung eingeholt werden müsse. Am Vorabend sprach sich die Führung von Delivery Hero für die Annahme des Angebots aus.

Suss Microtec verteuern sich mit der Nachricht einer strategische Zusammenarbeit mit geht mit Manz Asia in der Halbleiter-Inkjet-Technologie um 2,0 Prozent.

INDEX zuletzt +/- % +/- abs. Schluss Vortag +/- % YTD

Euro-Stoxx-50 6.354,85 -0,1 -7,30 6.362,15 9,7

Stoxx-50 5.406,60 -0,1 -2,70 5.409,30 9,9

DAX 25.833,11 -0,0 -6,22 25.839,33 5,5

MDAX 31.965,08 +0,0 6,67 27.039,42 4,4

TecDAX 4.029,59 +0,4 16,89 3.091,28 11,2

SDAX 18.474,56 +0,1 15,59 13.062,07 7,6

FTSE 10.754,31 -0,0 -2,14 10.756,45 8,3

CAC 8.258,39 -0,3 -22,24 8.280,63 1,3

SMI 14.338,21 -0,2 -24,76 14.362,97 8,1

ATX 6.754,13 -0,0 -1,48 6.755,61 26,8

DEVISEN zuletzt +/- % +/- abs. Schluss Vortag Mi, 18:17

EUR/USD 1,1603 +0,1 0,0016 1,1587 1,1592

EUR/JPY 182,26 -0,9 -1,6600 183,92 184,1200

EUR/CHF 0,9386 -0,3 -0,0032 0,9418 0,9422

EUR/GBP 0,8597 +0,1 0,0008 0,8589 0,8584

USD/JPY 157,05 -1,0 -1,6500 158,7 158,8100

GBP/USD 1,3495 +0,1 0,0011 1,3484 1,3501

USD/CNY 6,7177 -0,0 -0,0013 6,7190 6,7190

USD/CNH 6,7178 0,0 0,0000 6,7178 6,7178

AUS/USD 0,7169 +0,0 0,0001 0,7168 0,7168

Bitcoin/USD 77.905,02 +0,7 499,67 77.405,35 77.333,82

ROHOEL zuletzt +/- % +/- abs. Schluss Vortag

WTI/Nymex 90,39 -0,7 -0,62 91,01

Brent/ICE 95,05 -0,6 -0,58 95,63

Metalle zuletzt +/- % +/- abs. Schluss Vortag

Gold 4.427,16 +0,9 40,87 4.386,29

Silber 65,95 +1,0 0,63 65,32

Platin 1.776,00 +0,9 16,09 1.759,91

(Angaben ohne Gewähr)

Kontakt zum Autor: maerkte.de@dowjones.com

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(END) Dow Jones Newswires

September 03, 2026 04:05 ET (08:05 GMT)

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Datum Rating Analyst
03.09.26 Deutsche Telekom Overweight Barclays Capital
03.09.26 Deutsche Telekom Overweight JP Morgan Chase & Co.
02.09.26 Deutsche Telekom Overweight JP Morgan Chase & Co.
10.08.26 Deutsche Telekom Overweight Barclays Capital
07.08.26 Deutsche Telekom Buy UBS AG

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