MÄRKTE EUROPA/Leichter - Es hagelt Gewinnwarnungen


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DOW JONES--Europas Börsen sind mit Abgaben in den Handel am Freitag gestartet. Belastend wirkt eine ganze Serie von Gewinnwarnungen, insbesondere im Automobilsektor. Für etwas Erleichterung sorgt die Aussage von US-Präsident Donald Trump nach dem Besuch bei der US-Notenbank, Fed-Chairman Jerome Powell nicht zu entlassen. Wie QC Partners anmerkt, ist die Unabhängigkeit der US-Notenbank eine wichtige Säule für den US-Kapitalmarkt.

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Der DAX verliert 0,7 Prozent auf 24.114 Punkte, der Euro-Stoxx-50 ermäßigt sich um 0,6 Prozent auf 5.326 Punkte. An den Anleihemärkten ziehen die Renditen weiter an. Die EZB-Sitzung wurde von Analysten als insgesamt falkenhafter als gedacht eingestuft. Das stützt den Euro. Die Gemeinschaftswährung geht bei 1,1753 Dollar um.

Derweil warten die Anleger weiter auf ein Handelsabkommen zwischen den USA und der Europäischen Union (EU). Medienberichte in den vergangenen Tagen deuten auf einen 15-prozentigen US-Importzoll für die EU hin, ähnlich wie für Japan. Ein Zoll von mindestens 15 Prozent werde viele exportorientierte Unternehmen hart treffen, glaubt QC Partners. Und er werde Spuren bei den Exportmengen und bei den Gewinnen hinterlassen.

An Konjunkturdaten steht am Vormittag die Veröffentlichung des Ifo-Geschäftsklimaindex im Blick. Für den Sammelindex wird für Juli eine Verbesserung auf 89,0 von 88,4 erwartet. Sowohl Lagebeurteilung wie auch Geschäftserwartungen sollen gestiegen sein.

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Serie von Gewinnwarnungen im Automobilsektor

Warnungen hagelt es aus dem Automobilsektor, der um 0,8 Prozent nachgibt. Trotz ordentlicher Halbjahreszahlen hat VW (-0,7%) die Schätzungen für das laufende Jahr gesenkt. Auch Traton (-6,3%) hat gewarnt: Beim Konzernabsatz rechnet das Unternehmen nun mit einem Rückgang um bis zu 10 Prozent, bestenfalls mit einer Stagnation auf Vorjahresniveau. Bislang hatte Traton die Absatzentwicklung in einer Bandbreite von minus 5 Prozent bis plus 5 Prozent gesehen. Auch Valeo (-16,2%) hat gewarnt.

Obgleich die Deutsche Börse insgesamt leicht bessere Zweitquartalszahlen vorgelegt hat, schließt JP Morgan eine negative Aktienmarktreaktion nicht aus. Wie bereits im Vorquartal habe die im Fokus stehende Sparte Investment Management Solutions (IMS) die Erwartungen verfehlt. Die Erlöse lägen 3 Prozent unter den Schätzungen, und das obgleich der Bereich Software Solutions um 9,6 Prozent gegenüber dem Vorjahr gewachsen sei. Die Aktie fällt im frühen Geschäft um 1,5 Prozent.

Puma-Aktie bricht ein

Nach Zahlen und einer heftigen Gewinnwarnung bricht die Puma-Aktie um 15,9 Prozent ein. Der Umsatz sank wegen einer erheblichen Belastung durch Währungseffekte im zweiten Quartal auf 1,94 Milliarden Euro. Der Konsens war von 2,09 Milliarden ausgegangen. Das bereinigte EBIT lag bei minus 13,2 Millionen Euro. Hier hatte die Erwartung bei plus 102 Millionen gelegen. Im Gefolge geben Adidas 2,3 Prozent nach.

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Bernstein spricht mit Blick auf die Geschäftszahlen von LVMH (-1,0%) von einem erneut schwierigen Quartal des Luxus-Konzerns. Das organische Wachstum von minus 9 Prozent in der mit Abstand wichtigsten Sparte Fashion & Leather Goods (F&LG) sei weit unter der Schätzung von minus 6,4 Prozent geblieben. Das über den Erwartungen ausgefallene EBIT dürfte auf ein erfolgreiches Kostenmanagement in einem schwierigen Marktumfeld zurückzuführen sein, heißt es.

Positiv bewertet RBC die Zweitquartalszahlen von Eni (-0,4%). Das bereinigte EBIT sei mit 1,89 Milliarden Euro über der Schätzung von 1,80 Milliarden ausgefallen. Beim Nettoergebnis habe der Versorger mit 1,13 Milliarden Euro die Markterwartung von 930 Milliarden Euro ebenfalls klar geschlagen. Die Ziele für das laufende Jahr seien teilweise angehoben worden.

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zuletzt +/- % absolut +/- % YTD

Euro-Stoxx-50 5.325,53 -0,6% -29,67 +9,2%

Stoxx-50 4.507,22 -0,5% -21,46 +5,0%

DAX 24.113,99 -0,7% -181,94 +21,8%

MDAX 31.385,84 -0,8% -247,72 +23,1%

TecDAX 3.852,13 -0,3% -11,00 +12,2%

SDAX 17.776,76 -0,7% -122,21 +30,7%

CAC 7.781,48 -0,5% -36,80 +6,4%

SMI 12.001,43 -0,4% -44,35 +4,1%

ATX 4.534,67 -0,7% -31,32 +23,1%

DEVISEN zuletzt +/- % 0:00 Mi, 17:20 Uhr % YTD

EUR/USD 1,1753 +0,0% 1,1748 1,1739 +13,7%

EUR/JPY 173,07 +0,2% 172,79 171,74 +5,9%

EUR/CHF 0,9350 +0,1% 0,9343 0,9315 -0,6%

EUR/GBP 0,8720 +0,3% 0,8696 0,8648 +4,7%

USD/JPY 147,25 +0,1% 147,09 146,30 -6,9%

GBP/USD 1,3479 -0,2% 1,3510 1,3574 +8,5%

USD/CNY 7,1467 +0,1% 7,1380 7,1331 -1,1%

USD/CNH 7,1680 +0,2% 7,1535 7,1531 -2,5%

AUS/USD 0,6572 -0,3% 0,6590 0,6588 +6,7%

Bitcoin/USD 115.566,30 -2,6% 118.612,10 118.018,20 +24,8%

ROHÖL zuletzt VT-Settlem. +/- % +/- USD % YTD

WTI/Nymex 65,68 65,13 +0,8% 0,55 -7,5%

Brent/ICE 69,77 69,18 +0,9% 0,59 -7,4%

METALLE zuletzt Vortag +/- % +/- USD % YTD

Gold 3.358,35 3.368,36 -0,3% -10,01 +28,9%

Silber 33,27 33,22 +0,2% 0,05 +19,8%

Platin 1.196,30 1.202,01 -0,5% -5,71 +37,3%

Kupfer 5,78 5,78 -0,0% 0,00 +42,7%

YTD bezogen auf Schlussstand des Vortags

(Angaben ohne Gewähr)

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Kontakt zum Autor: maerkte.de@dowjones.com

DJG/mpt/ros

(END) Dow Jones Newswires

July 25, 2025 03:43 ET (07:43 GMT)

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21.09.26 Volkswagen (VW) vz Neutral UBS AG
21.09.26 Volkswagen (VW) vz Buy Jefferies & Company Inc.
21.09.26 Volkswagen (VW) vz Halten DZ BANK

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