MÄRKTE USA/Börsen mit weiteren Abschlägen
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NEW YORK (Dow Jones)--Nach den deutlichen Verlusten seit Wochenbeginn dürfte die Wall Street auch am Mittwoch mit weiteren Abschlägen in den Handel starten. Der Future auf den S&P-500 gibt vorbörslich um 0,5 Prozent nach.
Belastet werden die Börsen seit Wochenbeginn von der Sorge, dass die US-Notenbank zur Bekämpfung der hohen Inflation ihren aggressiven Zinserhöhungskurs unvermindert fortsetzen könnte. Hinzu tritt die Angst vor einem massiven globalen wirtschaftlichen Abschwung aufgrund der Kaufzurückhaltung der Konsumenten.
Die geldpolitische Straffung der Fed in Verbindung mit der hartnäckigen Inflation könnte zu einer deutlichen Konjunkturabschwächung führen, warnten zuletzt auch führende US-Banker wie Jamie Dimon von JP Morgan und David Solomon von Goldman Sachs.
"Die Befürchtung wächst, dass den Volkswirtschaften eine harte Zeit bevorsteht, wenn die fieberhafte Inflation und die bittere Zinsmedizin, mit der sie bekämpft werden soll, ihre Wirkung entfalten", so Susannah Streeter, Senior-Analystin bei Hargreaves Lansdown.
Konjunkturseitig ist in den USA die Produktivität außerhalb der Landwirtschaft im dritten Quartal nach revidierter Rechnung um 0,8 Prozent gegenüber dem Vorquartal gestiegen. Volkswirte hatten mit einem Plus von 0,7 Prozent gerechnet. Kurz nach Handelsbeginn werden noch die offiziellen Daten der Energy Information Administration zu den wöchentlichen US-Rohöllagerbeständen veröffentlicht.
Dollar etwas leichter - Ölpreise steigen
Am Devisenmarkt zeigt sich der Dollar etwas leichter. Der Dollar-Index gibt 0,4 Prozent nach. Laut Commerzbank ist der Devisenmarkt von Unsicherheit darüber geprägt, ob die US-Notenbank im Kampf gegen die Inflation "vom Sturmangriff in den Stellungskampf wechseln kann". Entsprechend anfällig bleibe das Währungspaar Euro/Dollar vorerst für plötzliche Stimmungsumschwünge vor der am 14. Dezember anstehenden Zinsentscheidung.
Die Ölpreise zeigen sich etwas fester, nachdem zuletzt Sorgen um einen globalen wirtschaftlichen Abschwung die Preise deutlich gesenkt hatten. Die am späten Dienstagabend vorgelegten API-Daten hatten indessen einen erneuten starken Rückgang der US-Rohöllagerbestände um 6,4 Millionen Barrel aufgezeigt. Der Preise für die Sorte Brent notiert aktuell 1,3 Prozent höher, der WTI-Preis legt um 1,0 Prozent zu.
Am Anleihemarkt geben die Renditen etwas nach. Die Rendite 10-jähriger Papiere sinkt um 1,2 Basispunkte auf 3,52 Prozent.
Apple mit Abschlägen
Unter den Einzelwerten geben Apple vorbörslich 0,9 Prozent nach. Der Technologieriese hat seine Ambitionen für ein selbstfahrendes Elektroauto einem Agenturbericht zufolge etwas zurückgefahren und das Zieldatum bis 2026 verschoben.
Der Kreditkartenkonzern Mastercard (-0,1%) steigert die Quartalsdividende auf 57 von zuvor 49 Cent je Aktie. Zudem wurde ein neuer Aktienrückkauf im Umfang von 9 Milliarden Dollar angekündigt.
Smith & Wesson büßen 6,9 Prozent ein. Der Schusswaffenhersteller verschreckte Anleger mit Zweitquartalszahlen unterhalb der Markterwartung, wobei die Umsätze binnen Jahressicht signifikant zurückgingen. Die rückläufige Nachfrage nach Schusswaffen gehe einher mit der Eintrübung der Konsumstimmung, teilte das Unternehmen mit.
Stitch Fix geben 3,8 Prozent nach. Die Online-Modeplattform hatte die Jahresprognose gesenkt und berichtete einen erneuten Rückgang der aktiven Nutzer im ersten Quartal - der Umsatz brach um 22 Prozent ein.
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US-Anleihen
Laufzeit Rendite Bp zu VT Rendite VT +/-Bp YTD
2 Jahre 4,32 -4,2 4,36 359,0
5 Jahre 3,72 -4,5 3,77 246,2
7 Jahre 3,64 -2,3 3,66 220,1
10 Jahre 3,52 -1,2 3,53 200,9
30 Jahre 3,52 -2,2 3,54 162,1
DEVISEN zuletzt +/- % Mi, 8:21 Di, 17:21 % YTD
EUR/USD 1,0533 +0,6% 1,0452 1,0520 -7,4%
EUR/JPY 144,19 +0,6% 143,98 143,55 +10,2%
EUR/CHF 0,9887 +0,3% 0,9852 1,0648 -4,7%
EUR/GBP 0,8637 +0,1% 0,8620 0,8590 +2,8%
USD/JPY 136,92 -0,1% 137,58 136,47 +19,0%
GBP/USD 1,2195 +0,5% 1,2125 1,2247 -9,9%
USD/CNH (Offshore) 6,9765 -0,1% 6,9853 6,9809 +9,8%
Bitcoin
BTC/USD 16.851,91 -0,7% 16.794,32 16.979,14 -63,6%
ROHOEL zuletzt VT-Settlem. +/- % +/- USD % YTD
WTI/Nymex 74,97 74,25 +1,0% +0,72 +8,2%
Brent/ICE 80,36 79,35 +1,3% +1,01 +10,9%
GAS VT-Settlem. +/- EUR
Dutch TTF 143,65 138,49 +3,7% +5,16 +116,7%
METALLE zuletzt Vortag +/- % +/- USD % YTD
Gold (Spot) 1.778,24 1.770,08 +0,5% +8,17 -2,8%
Silber (Spot) 22,47 22,18 +1,3% +0,30 -3,6%
Platin (Spot) 1.005,05 991,70 +1,3% +13,35 +3,6%
Kupfer-Future 3,81 3,81 -0,2% -0,01 -13,7%
YTD bezogen auf Schlussstand des Vortags
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Kontakt zum Autor: maerkte.de@dowjones.com
DJG/DJN/err/uxd
(END) Dow Jones Newswires
December 07, 2022 09:03 ET (14:03 GMT)
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| Datum | Rating | Analyst | |
|---|---|---|---|
| 10.09.26 | Apple Underperform | Jefferies & Company Inc. | |
| 10.09.26 | Apple Underperform | Jefferies & Company Inc. | |
| 10.09.26 | Apple Overweight | JP Morgan Chase & Co. | |
| 03.09.26 | Apple Neutral | UBS AG | |
| 02.09.26 | Apple Overweight | JP Morgan Chase & Co. |
