MÄRKTE USA/Kaufargumente an Wall Street gehen langsam aus


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Aktien

16.62 EUR -0.60 EUR -3.49 %

106.95 EUR 1.10 EUR 1.04 %

65.22 EUR -0.38 EUR -0.58 %

102.12 EUR -1.92 EUR -1.85 %

38.20 EUR 1.20 EUR 3.24 %

166.36 EUR -1.50 EUR -0.89 %

DOW JONES--Nach der jüngsten Rekordjagd der Wall Street deuten sich am Montag kaum veränderte Kurse an. Der Aktienterminmarkt lässt auf einen knapp behaupteten Start am Kassamarkt schließen. Neben einer Konsolidierung der jüngsten Rally sprechen Händler von Zurückhaltung im Vorfeld wichtiger Inflationsdaten am Mittwoch. Denn die Daten liefern die letzten Hinweise auf die Zinsentscheidung der US-Notenbank am 18. Dezember. Am Zinsterminmarkt wird eine Zinssenkung um 25 Basispunkte nun mit einer Wahrscheinlichkeit von knapp über 87 Prozent eingepreist. Dieser Wert liegt einen Tick über dem des vergangenen Freitags.

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Ein neuerliches Schwächesignal kommt derweil aus China. Die Entwicklung der Verbraucherpreise deutet auf einen weiterhin zurückhaltenden Konsum in der zweitgrößten Volkswirtschaft der Welt hin. Das Politbüro der KP will im nächsten Jahr eine proaktivere Finanzpolitik und eine moderat lockere Geldpolitik umsetzen, um die lahmende Konjunktur anzukurbeln. Kaufimpulse setzt diese Ankündigung am Aktienmarkt nicht. Der Sturz des syrischen Regimes unter Diktator Bashar al-Assad spielt aktuell keine Rolle. "Die geopolitische Lage im Nahen Osten wird in den kommenden Tagen voraussichtlich angespannt bleiben, nachdem das syrische Regime zusammengebrochen ist", heißt es von den ANZ-Analysten.

Ölpreise von Syrien und China befeuert

Wegen der gestiegenen geopolitischen Unsicherheit im Nahen Osten steigt der Ölpreis, zumal mit Russland und dem Iran zwei Ölländer indirekt an der politischen Entwicklung in Syrien beteiligt sind. Die Rohölpreise werden auch gestützt durch die angekündigten chinesischen Stimuli: Der Fasspreis steigt um bis zu 1,5 Prozent.

Am Rentenmarkt steigen die Renditen leicht. Der designierte US-Präsident Donald Trump hat betont, dass er keine Pläne zur Entlassung von US-Notenbankpräsident Jerome Powell habe. In früheren Zeiten hatte Trump Powell immer wieder kritisiert. Damit dürfte die Fed unter der Ägide von Powell auch weiterhin die Inflation angehen, was angesichts der protektionistischen Politik Trumps und damit einhergehend potenziell höheren Inflationsraten mittelfristig auch wieder zu steigenden Leitzinsen führen könnte.

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Während sich der Dollar auf Tagessicht nicht bewegt, zieht der Goldpreis um 0,8 Prozent an. Die geopolitische Verunsicherung treibe Anleger in den vermeintlich sicheren Hafen. Zudem stehen in der Eurozone und den USA Zinssenkungen an - ein günstiges Umfeld für das Edelmetall.

Super Micro Computer bekommt Fristverlängerung

Unter den Einzelwerten ziehen Super Micro Computer um 9,5 Prozent vorbörslich an. Die Nasdaq hat der Severgesellschaft eine Fristverlängerung für den aufgeschobenen Geschäftsbericht bis Mitte Februar 2025 eingeräumt. Während der verlängerten Frist bleiben die Titel an der Börse gelistet.

Der Vermögensverwalter Apollo Global Management (+6,2%) und der Arbeitsdienstleister Workday (+9,2%) werden zum 23. Dezember in den S&P-500 aufgenommen. Qorvo (-2%) und Amentum Holdings (Unverändert) müssen dafür weichen. AppLovin fallen um 5,9 Prozent, nachdem der Titel nicht in den marktbreiten S&P-500 aufgenommen worden ist. Zuvor waren sie als Kandidat gehandelt worden.

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Interpublic Group ziehen um 14,8 Prozent an, laut Wall Street Journal befindet sich Omnicom (-2,6%) in fortgeschrittenen Übernahmeverhandlungen.

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US-Anleihen

Laufzeit Rendite Bp zu VT Rendite VT +/-Bp YTD

2 Jahre 4,12 +1,9 4,10 -29,7

5 Jahre 4,06 +2,9 4,04 6,4

7 Jahre 4,12 +3,2 4,09 14,8

10 Jahre 4,19 +2,0 4,17 30,7

30 Jahre 4,37 +3,5 4,34 40,3

DEVISEN zuletzt +/- % Mo, 9:12 Fr, 17:07 % YTD

EUR/USD 1,0565 +0,0% 1,0559 1,0558 -4,3%

EUR/JPY 159,49 +0,7% 158,72 158,32 +2,5%

EUR/CHF 0,9295 +0,2% 0,9287 0,9267 +0,2%

EUR/GBP 0,8279 -0,1% 0,8276 0,8290 -4,6%

USD/JPY 150,94 +0,6% 150,33 149,97 +7,1%

GBP/USD 1,2761 +0,1% 1,2758 1,2736 +0,3%

USD/CNH (Offshore) 7,2709 -0,2% 7,2803 7,2817 +2,1%

Bitcoin

BTC/USD 98.314,50 -2,0% 99.390,95 99.590,40 +125,8%

ROHÖL zuletzt VT-Settlem. +/- % +/- USD % YTD

WTI/Nymex 68,18 67,20 +1,5% +0,98 -2,5%

Brent/ICE 71,93 71,12 +1,1% +0,81 -2,7%

GAS VT-Settlem. +/- EUR

Dutch TTF 45,45 46,55 -2,4% -1,10 +21,2%

METALLE zuletzt Vortag +/- % +/- USD % YTD

Gold (Spot) 2.655,53 2.633,40 +0,8% +22,13 +28,8%

Silber (Spot) 31,79 30,98 +2,6% +0,81 +33,7%

Platin (Spot) 952,13 930,89 +2,3% +21,23 -4,0%

Kupfer-Future 4,21 4,14 +1,7% +0,07 +6,5%

YTD bezogen auf Schlussstand des Vortags

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Kontakt zum Autor: maerkte.de@dowjones.com

DJG/DJN/flf/err

(END) Dow Jones Newswires

December 09, 2024 08:24 ET (13:24 GMT)

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Datum Rating Analyst
15.02.19 Super Micro Computer Buy Maxim Group
05.10.18 Super Micro Computer Hold Maxim Group
18.09.17 Super Micro Computer Neutral D.A. Davidson & Co.
28.04.17 Super Micro Computer Buy Maxim Group
27.01.17 Super Micro Computer Buy Maxim Group

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