MÄRKTE USA/Kaum verändert - Technologiewerte weiter unter Druck


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DOW JONES--Zweigeteilt dürfte die Wall Street am Dienstag in den Handel starten. Während der Future auf den S&P-500 um 0,1 Prozent zulegt, reduziert sich der Termin-Kontrakt auf den Nasdaq-100 um 0,8 Prozent. Die Verluste bei den Chip-Werten dürften sich damit fortsetzen. Teilnehmer verweisen auf die im Wochenverlauf anstehenden Quartalsergebnisse von wichtigen Tech-Konzernen. Unter anderem gewähren Meta Platforms, Qualcomm, Microsoft, Amazon und Apple Einblick in die Bücher. Hier dürften vor allem die Investitionen in den KI-Bereich im Fokus stehen, deren immer gewaltigere Ausmaße für Bedenken am Markt sorgen. Es herrsche aber auch Zurückhaltung vor der Zinsentscheidung der US-Notenbank, die am Mittwoch veröffentlicht wird.

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Berichte, wonach die jüngsten KI-bezogenen Finanzierungszusagen des US-Schwergewichts Nvidia 750 Milliarden US-Dollar übersteigen, schüren zusätzliche Zweifel, ob die Nachfrage nach KI-Infrastruktur mit den Investitionen Schritt halten kann. Die Aktien von Nvidia fallen vorbörslich um weitere 0,5 Prozent. Advanced Micro Devices büßen 4,5 Prozent ein.

Leicht stützend wirken die weiter nachgebenden Ölpreise. Ein Barrel der Sorte Brent reduziert sich mit der andauernden Feuerpause im Iran-Krieg um 1,7 Prozent auf 86,82 Dollar. US-Präsident Donald Trump hatte Axios am Montag gesagt, er habe die Angriffe auf den Iran ausgesetzt, um Verhandlungen zu ermöglichen, könnte aber wieder zu erweiterten Militäraktionen zurückkehren, falls die Gespräche scheitern. Damit bleibe die Unsicherheit hoch, heißt es.

Daneben steht die Berichtssaison weiter im Fokus. Die Aktien von UPS steigen um 0,9 Prozent. Der Logistiker hat den Ausblick für das Gesamtjahr 2026 angehoben, nachdem der Umsatz im zweiten Quartal gestiegen ist. Die Ergebnisse für das zweite Quartal lagen über den Erwartungen des Marktes. Die jahrelangen Restrukturierungsbemühungen würden Früchte tragen, so das Unternehmen.

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Boeing verbessern sich um 0,8 Prozent, auch wenn die Zahlen für das zweite Quartal unter den Prognosen der Analysten geblieben sind. Der Flugzeugbauer hat aber wieder einen Gewinn ausgewiesen, nachdem er im gleichen Zeitraum des Vorjahres noch einen Verlust verzeichnet hatte.

Dagegen geht es für die Paypal-Aktie um 1,4 Prozent nach unten, obwohl die Ergebnisse für das zweite Quartal über den Erwartungen der Analysten lagen. Coca-Cola (+3,5%) hat im zweiten Quartal einen höheren Gewinn und Umsatz verzeichnet. Sherwin-Williams (+6,9%) hat seine Jahresprognose angehoben, nachdem das Unternehmen im zweiten Quartal höhere Gewinne und Umsätze verzeichnete. Der Farbenhersteller gewann Marktanteile hinzu und erhöhte die Preise.

Die Agenda der US-Konjunkturdaten ist übersichtlich. Es wird lediglich der Index des Verbrauchervertrauens für den Juli bekannt gegeben.

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Die Renditen am US-Anleihemarkt zeigen sich wenig verändert. Bei den zehnjährigen Papieren geht es um 1 Basispunkt auf 4,63 Prozent nach unten. Der Fokus sei hier auf die Zinsentscheidung der US-Notenbank am Mittwoch gerichtet, heißt es.

Der Dollar zeigt sich kaum verändert, holt zwischenzeitliche moderate Verluste jedoch wieder auf. Der Fokus des Marktes liege vor allem auf der Zinsentscheidung der US-Notenbank am Mittwoch, heißt es. So habe US-Präsident Trump erneut niedrigere Zinsen gefordert. Es wird mehrheitlich allerdings davon ausgegangen, dass die US-Notenbank das Zinsniveau unverändert lassen wird.

Der Goldpreis gibt seine Vortagesgewinne wieder ab. Die Feinunze reduziert sich um 1,2 Prozent auf 4.027 Dollar und fällt wieder unter die Marke von 4.100 Dollar. Der Markt schaue vor allem auf die Aussagen des neuen Fed-Präsidenten Kevin Warsh zur weiteren geldpolitischen Startegie der Notenbank. Die vom Markt implizierte Wahrscheinlichkeit einer Zinserhöhung ist von 31,5 Prozent am Montag auf 38 Prozent gestiegen, obwohl die meisten Analysten weiterhin davon ausgehen, dass die Zentralbank die Zinssätze unverändert lassen wird.

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US-Treasuries Rendite +/- Tageshoch Tagestief

2 Jahre 4,30 -0,02 4,32 4,29

5 Jahre 4,39 -0,02 4,40 4,37

10 Jahre 4,63 -0,01 4,64 4,61

DEVISEN zuletzt +/- % +/- abs. Schluss Vortag Mo, 17:42

EUR/USD 1,1364 -0,0 -0,0003 1,1367 1,1374

EUR/JPY 186,28 +0,1 0,1500 186,13 186,1900

EUR/CHF 0,9317 +0,1 0,0006 0,9311 0,9311

EUR/GBP 0,8553 -0,0 -0,0001 0,8554 0,8548

USD/JPY 163,9 +0,1 0,1600 163,74 163,6700

GBP/USD 1,3284 -0,0 -0,0003 1,3287 1,3301

USD/CNY 6,771 +0,1 0,0053 6,7657 6,7657

USD/CNH 6,7726 +0,1 0,0074 6,7652 6,7648

AUS/USD 0,6966 -0,3 -0,0023 0,6989 0,6989

Bitcoin/USD 63.392,06 -2,4 -1.524,54 64.916,60 64.511,74

ROHÖL zuletzt +/- % +/- abs. Schluss Vortag

WTI/Nymex 81,60 -1,2 -1,01 82,61

Brent/ICE 86,82 -1,7 -1,54 88,36

Metalle zuletzt +/- % +/- abs. Schluss Vortag

Gold 4.026,59 -1,2 -48,57 4.075,16

Silber 57,31 -1,9 -1,09 58,41

Platin 1.593,69 -1,7 -27,56 1.621,25

(Angaben ohne Gewähr)

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Kontakt zum Autor: maerkte.de@dowjones.com

DJG/ros/brb

(END) Dow Jones Newswires

July 28, 2026 08:36 ET (12:36 GMT)

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