MÄRKTE USA/Leichter - First Republic trotz Rettungspaket schwach
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NEW YORK (Dow Jones)--Nach der kräftigen Erholung des Vortags dürften die US-Börsen zum Wochenausklang erst einmal nachgeben. Die Futures auf die großen Aktienindizes deuten eine leichtere Eröffnung an. Allerdings ist wegen des Großen Verfalltermins mit erhöhter Volatilität zu rechnen.
Die Furcht vor einer Finanzkrise und einer daraus resultierenden Rezession hat die Märkte unverändert im Griff, trotz des Rettungspakets für die First Republic Bank im Umfang von 30 Milliarden Dollar, das andere große Banken am Donnerstag geschnürt haben. Die Aktie der First Republic, die sich am Vortag etwas von ihrer Talfahrt erholt hatte, fällt im vorbörslichen Handel um fast 19 Prozent. Auch die Aktien der Geldgeber-Banken geben nach. Unter anderem verlieren JP Morgan 1,6 Prozent, Citigroup 1,3 Prozent und Bank of America 1,7%. Anleger fürchten offenbar, dass auch andere Banken in Schwierigkeiten geraten könnten.
Am Markt wartet man gespannt auf den Zinsentscheid der US-Notenbank in der kommenden Woche. Volkswirte prognostizieren im Konsens eine Zinserhöhung um 25 Basispunkte, doch mehr und mehr Marktbeobachter gehen davon aus, dass die Fed angesichts der Lage im Bankensektor danach eine Pause in ihrem Zinserhöhungszyklus einlegt. Auf der anderen Seite waren die US-Konjunkturdaten zuletzt überwiegend recht solide, was vermuten lässt, dass die bisherigen Zinserhöhungen zur Bekämpfung der Inflation noch nicht die gewünschte Wirkung entfalten. Von daher dürfte am Freitag besonders die Verbraucherumfrage der Universität Michigan interessant sein. Ökonomen sehen den entsprechenden Index im März unverändert zum Vormonat bei 67,0 Punkten. Daneben werden noch die Februar-Daten zur Industrieproduktion und der Index der Frühindikatoren, ebenfalls aus dem vergangenen Monat, veröffentlicht.
Auf Unternehmensseite hat Fedex überraschend gute Zahlen zum dritten Geschäftsquartal vorgelegt. Die Aktie macht vorbörslich einen Satz um 11,5 Prozent.
Baidu steigen um 4,3 Prozent. Das chinesische Unternehmen hat die Lizenz zum Betrieb führerloser Taxis in Peking erhalten.
Anleihen verzeichnen nach dem Rücksetzer vom Donnerstag regen Zulauf, was sich in sinkenden Renditen niederschlägt. Am Vortag waren die Renditen kräftig gestiegen, weil die Wahrscheinlichkeit wieder höher gesehen wurde, dass die US-Notenbank angesichts der Hilfsmaßnahmen für die Banken in der kommenden Woche die Zinsen wie geplant um 25 Basispunkte erhöhen wird, um entschieden gegen die Inflation vorzugehen.
Der Euro tendiert behauptet, weiter gestützt von der EZB-Zinserhöhung vom Donnerstag. Der Dollarindex gibt derweil um 0,2 Prozent nach. Nach Meinung von Swissquote könnte der Greenback weiter nachgeben, da die US-Notenbank ihren Zinserhöhungszyklus angesichts der Probleme im Bankensektor bald unterbrechen könnte.
Die Ölpreise geben nach der Erholung vom Vortag wieder nach. Hier dürften Nachfragesorgen wieder die Oberhand gewonnen haben.
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US-Anleihen
Laufzeit Rendite Bp zu VT Rendite VT +/-Bp YTD
2 Jahre 4,05 -13,2 4,18 -37,0
5 Jahre 3,59 -14,4 3,73 -41,2
7 Jahre 3,55 -14,5 3,69 -42,1
10 Jahre 3,45 -13,0 3,58 -42,8
30 Jahre 3,62 -7,9 3,70 -34,6
DEVISEN zuletzt +/- % Fr, 8:05 Uhr Do, 17:20 Uhr % YTD
EUR/USD 1,0617 +0,0% 1,0665 1,0611 -0,8%
EUR/JPY 140,33 -1,0% 141,72 141,20 -0,0%
EUR/CHF 0,9855 -0,1% 0,9867 0,9865 -0,4%
EUR/GBP 0,8750 -0,2% 0,8761 0,8767 -1,1%
USD/JPY 132,16 -1,0% 132,90 133,11 +0,8%
GBP/USD 1,2131 +0,2% 1,2174 1,2103 +0,3%
USD/CNH (Offshore) 6,8869 -0,1% 6,8697 6,9053 -0,6%
Bitcoin
BTC/USD 26.532,13 +5,9% 26.080,26 24.850,34 +59,8%
ROHOEL zuletzt VT-Settlem. +/- % +/- USD % YTD
WTI/Nymex 68,13 68,35 -0,3% -0,22 -15,4%
Brent/ICE 74,31 74,70 -0,5% -0,39 -13,0%
GAS VT-Settlem. +/- EUR
Dutch TTF 43,90 44,34 -1,0% -0,44 -41,7%
METALLE zuletzt Vortag +/- % +/- USD % YTD
Gold (Spot) 1.945,25 1.919,88 +1,3% +25,37 +6,7%
Silber (Spot) 22,02 21,71 +1,4% +0,31 -8,1%
Platin (Spot) 994,50 977,73 +1,7% +16,78 -6,9%
Kupfer-Future 3,96 3,89 +1,9% +0,07 +3,9%
YTD bezogen auf Schlussstand des Vortags
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Kontakt zum Autor: maerkte.de@dowjones.com
DJG/DJN/cln/err
(END) Dow Jones Newswires
March 17, 2023 08:50 ET (12:50 GMT)
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