MÄRKTE USA/Wall Street bleibt im Aufwind


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DOW JONES--Der Aufwärtstrend aus dem Verlauf des Vortages hält am Freitag an der Wall Street an. Über den Erwartungen ausgefallene Einkaufsmanagerindizes liefern Unterstützung. Die Aktivität in der US-Wirtschaft ist laut einer Umfrage von S&P Global im November beschleunigt gewachsen. Der Einkaufsmanagerindex des verarbeitenden Gewerbes erhöhte sich derweil ganz leicht im erwarteten Rahmen. Der Index für den Servicesektor legte zu und zeigt sich damit besser als die vorausgesagte Stagnation. Die Zweitlesung des Verbrauchervertrauens der Universität Michigan enttäuschte negativ. Im frühen Geschäft steigt der Dow-Jones-Index um 0,5 Prozent auf 44.096 Punkte, der S&P-500 gewinnt 0,1 Prozent, der Nasdaq-Composite sinkt um 0,2 Prozent.

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Eine Zinssenkung um 25 Basispunkte wird für Dezember nur mit einer Wahrscheinlichkeit von 56 Prozent am Zinsterminmarkt eingepreist. Die US-Notenbank betont stets, datenabhängig handeln zu wollen. Die aktuellen Daten liefern keinen Impuls für deutlicher sinkende Zinsen. Aber sie nehmen auch Konjunktursorgen die Grundlage, denn die Daten lassen mehrheitlich eine weiche Landung der US-Wirtschaft vermuten.

"Sichere Häfen" weiter gesucht

Mit der niedrigeren Anwendungsschwelle für russische Atomwaffen sind sichere Häfen erneut gesucht. Der Dollarindex gewinnt 0,5 Prozent, der Euro fällt mit schwachen Daten aus der Eurozone auf frische Jahrestiefs. Konjunktursorgen befeuern Zinssenkungsspekulationen mit Blick auf die Europäische Zentralbank (EZB).

Am Rentenmarkt tut sich derweil nicht viel, der Goldpreis steigt dagegen deutlich. "Die Märkte nehmen die Eskalation im Russland-Ukraine-Krieg eindeutig ernster, was eine breitere Rotation in sichere Anlagen wie den Dollar begünstigt", sagt ING-Analyst Francesco Pesole.

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Die Ölpreise zeigen sich leicht im Plus. Teilnehmer verweisen auf die eskalierenden Spannungen zwischen Russland und der Ukraine, welche die Energiemärkte in Atem halten. "Die Entwicklungen deuten darauf hin, dass der Krieg in eine neue Phase eingetreten ist, was die Sorge um Versorgungsunterbrechungen schürt", urteilen die Analysten von ANZ Research. Die Preise werden auch durch einen Bericht gestützt, wonach die Gruppe Opec+ die Produktionskürzungen aufgrund der schwachen Nachfrage länger beibehalten könnte.

Boeing und PepsiCo im Plus

Unter den Einzelwerten liegen Boeing 0,6 Prozent höher im Markt. Der Konzern und das US-Verteidigungsministerium haben einen bestehenden Vertrag um 2,4 Milliarden Dollar erweitert. PepsiCo gewinnen 0,7 Prozent. Der Getränkekonzern übernimmt die Marken Sabra und Obela vom israelischen Lebensmittelhersteller und Joint-Venture-Partner Strauss komplett. Ein Kaufpreis wurde nicht genannt.

Gap machen einen Satz um 9 Prozent nach oben. Der Mode-Einzelhändler hat seine Umsatzprognose für das Jahr angehoben. Intuit, ein Anbieter von Steuervorbereitungssoftware, erwartet für das laufende Quartal schwächere Ergebnisse. Der Kurs verliert 3,6 Prozent. Elastic schnellen um 19,4 Prozent nach oben. Das Datenanalyseunternehmen hat besser als erwartet ausgefallene Geschäftszahlen gemeldet.

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Für die US-Hinterlegungsscheine von Baidu geht es 2,1 Prozent nach unten. Der Suchmaschinenbetreiber meldete das zweite Quartal in Folge geringere Umsätze. Reddit sinken um 6,2 Prozent, der Verlag will laut einem Bericht eine Kreditfazilität unter Verwendung einer Beteiligung an dem sozialen Medienunternehmen etablieren.

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·INDEX zuletzt +/- % absolut +/- % YTD

·DJIA 44.095,95 +0,5% 225,60 +17,0%

·S&P-500 5.956,18 +0,1% 7,47 +24,9%

·Nasdaq-Comp. 18.928,65 -0,2% -43,77 +26,1%

·Nasdaq-100 20.693,47 -0,2% -47,31 +23,0%

·

·US-Anleihen

·Laufzeit Rendite Bp zu VT Rendite VT +/-Bp YTD

·2 Jahre 4,36 +1,4 4,35 -5,8

·5 Jahre 4,30 +0,0 4,30 30,2

·7 Jahre 4,35 -0,2 4,36 38,3

·10 Jahre 4,42 -0,1 4,42 54,0

·30 Jahre 4,60 +0,3 4,60 63,4

·

·DEVISEN zuletzt +/- % Fr, 8:07 Do, 17:18 % YTD

·EUR/USD 1,0413 -0,6% 1,0465 1,0484 -5,7%

·EUR/JPY 161,21 -0,4% 162,06 162,07 +3,6%

·EUR/CHF 0,9317 +0,3% 0,9283 0,9291 +0,4%

·EUR/GBP 0,8313 -0,1% 0,8335 0,8323 -4,2%

·USD/JPY 154,81 +0,2% 154,86 154,53 +9,9%

·GBP/USD 1,2528 -0,5% 1,2557 1,2599 -1,5%

·USD/CNH (Offshore) 7,2589 +0,0% 7,2571 7,2523 +1,9%

·Bitcoin

·BTC/USD 98.067,20 -0,4% 99.109,75 96.825,05 +125,2%

·

·ROHÖL zuletzt VT-Settlem. +/- % +/- USD % YTD

·WTI/Nymex 70,81 70,10 +1,0% +0,71 +1,2%

·Brent/ICE 74,54 74,23 +0,4% +0,31 -0,2%

·GAS VT-Settlem. +/- EUR

·Dutch TTF 47,7 48,72 -2,1% -1,02 +28,2%

·

·METALLE zuletzt Vortag +/- % +/- USD % YTD

·Gold (Spot) 2.696,33 2.669,60 +1,0% +26,73 +30,7%

·Silber (Spot) 31,22 30,75 +1,5% +0,47 +31,3%

·Platin (Spot) 969,70 966,50 +0,3% +3,20 -2,3%

·Kupfer-Future 4,09 4,13 -0,8% -0,03 +3,6%

·YTD bezogen auf Schlussstand des Vortags

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Kontakt zum Autor: maerkte.de@dowjones.com

DJG/DJN/flf/sha

(END) Dow Jones Newswires

November 22, 2024 10:36 ET (15:36 GMT)

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