Humanoide Roboter erobern die Welt
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Der Elektrowagenbauer Tesla (WKN: A1CX3T / ISIN: US88160R1014) vollzieht einen radikalen Wandel. Das von Elon Musk geleitete Unternehmen will immer weniger als Automobilkonzern gesehen werden; stattdessen liegt der Fokus auf Bereichen wie autonom fahrenden Autos sowie humanoiden Robotern. Tesla ist jedoch längst nicht allein, wenn es darum geht, das Zukunftsfeld der Robotik zu erobern.
Roboter übernehmen immer mehr Aufgaben
Die Analysten bei Jefferies sehen großes Potenzial. Aus ihrer Sicht könnten humanoide Roboter in den nächsten zehn Jahren eine der vielversprechendsten Wachstumschancen im Bereich der Automatisierung darstellen. Die Experten haben sich nun die Mühe gemacht, die Gewinner dieses erwarteten Booms zu identifizieren. Die Idee ist ganz einfach: Im Zusammenspiel sorgen alternde Gesellschaften sowie der zunehmende Fachkräftemangel dafür, dass Roboter viele Aufgaben übernehmen müssen, während sie gleichzeitig immer häufiger eingesetzt werden, um Menschen im Alter zu unterstützen.
Unterstützt werde das Einläuten einer neuen Ära der Robotik laut Aussagen der Analysten bei Jefferies auch durch das sinkende Interesse jüngerer Generationen an Arbeitsplätzen in der Fertigungsindustrie sowie durch anhaltende Durchbrüche in der Halbleiter- und KI-Technologie. „Während wir davon ausgehen, dass die frühzeitige Einführung in kommerziellen Umgebungen stattfinden wird, wo der Return on Investment klar definiert ist, werden die globale Demografie, Sicherheitsbedenken und die Attraktivität bestimmter Arbeitsplätze eine weitreichende Einführung vorantreiben“, heißt es in der Jefferies-Analyse.
Metallversorgung wird entscheidend sein
Auf der Liste der Gewinner im Bereich Robotik steht allen voran Tesla. Analyst Philippe Houchois merkt an, dass der Elektroautobauer seine jüngste Neuausrichtung auf den Bau humanoider Roboter zwar angepriesen habe, bislang jedoch nur wenige konkrete Details genannt habe. Teslas Vorteil könnte aus Analystensicht jedoch in seinem Vorsprung und seiner Größe liegen.
Neben den frühen Anwendungen könne das Unternehmen auch auf eigene Fertigungsanlagen und seinen „Design-to-Manufacture“-Ansatz verweisen. Wichtig sei, dass Tesla im Gegensatz zu vielen Mitbewerbern Entwicklungen in den Bereichen KI, Optimus-Roboter und stationäre Speichersysteme selbst finanzieren könne. Was wiederum gerne vergessen wird, ist der Umstand, dass diese Roboter aus unterschiedlichsten Materialien hergestellt werden müssen.
Laut Analyst Chris LaFemina würden 70 Prozent des Gewichts humanoider Roboter auf Metall entfallen. Er ist der Ansicht, dass das Engagement von Freeport McMoRan im Kupferbereich, das von Alcoa im Aluminiumbereich und das von Nucor im Stahlbereich diesen Unternehmen Wachstumschancen bieten könnte, da die Nachfrage nach diesen Rohstoffen steigen würde. Das Halbleiterunternehmen Analog Devices profitiere wiederum von seinem Know-how in den Bereichen Sensoren und analoge Steuerung.
Mein Fazit
Tesla befindet sich in einem strategischen Wandel vom reinen Elektroautohersteller hin zu einem Technologieunternehmen mit starkem Fokus auf autonome Systeme und humanoide Robotik. Analysten sehen in diesem Bereich enormes Wachstumspotenzial, da demografische Entwicklungen, Fachkräftemangel und technologische Fortschritte die Nachfrage nach automatisierten Lösungen weiter erhöhen dürften. Zwar könnte Tesla dank seiner Größe, seiner Fertigungskapazitäten und seiner Investitionen in KI eine wichtige Rolle in diesem Zukunftsmarkt spielen, doch auch andere Unternehmen entlang der Wertschöpfungskette – etwa aus der Rohstoff- und Halbleiterbranche – könnten erheblich profitieren.
Wer gleich auf eine Vielzahl von Unternehmen setzen möchte, die von der Roboter-Revolution profitieren wollen, kann sich das Indexzertifikat auf den Robotic Index (WKN: DA0ACB / ISIN: DE000DA0ACB8) anschauen. In diesem Fall partizipieren Anleger auf einfache Weise an der immer schneller voranschreitenden Verknüpfung von Zukunftsbereichen wie der Automatisierung und der Künstlichen Intelligenz. Den Einsatzgebieten und Anwendungen – von autonom fahrenden Autos über humanoide Roboter bis hin zu vollständig automatisierten Produktionseinrichtungen – sind kaum Grenzen gesetzt.
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