Markit: Wirtschaft der Eurozone verliert an Fahrt im September


FRANKFURT (Dow Jones)--Eine nachlassende Nachfrage und Lieferprobleme haben in der Eurozone im September für weitere wirtschaftliche Abkühlung gesorgt. Der Sammelindex für die Produktion der Privatwirtschaft der Eurozone, der Industrie und Dienstleistungen umfasst, fiel auf 56,2 Zähler von 59,0 im Vormonat, wie das IHS Markit Institut bei einer zweiten Veröffentlichung berichtete.

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Beim ersten Ausweis war ein Rückgang auf 56,1 Punkte gemeldet worden. Volkswirte hatten eine Bestätigung dieses Werts erwartet. Oberhalb von 50 Zählern signalisiert das Konjunkturbarometer des Markit-Instituts ein Wachstum, darunter deutet es auf ein Schrumpfen.

"Die derzeitige Wirtschaftslage in der Eurozone ist eine unliebsame Mischung aus steigendem Preisdruck und verlangsamtem Wachstum", sagte IHS-Markit-Chefökonom Chris Williamson. "Beides hängt mit Lieferengpässen zusammen, vor allem in der Industrie, die einen stärkeren Rückgang des Produktionswachstums zu verzeichnen hat als der Dienstleistungssektor."

Der Einkaufsmanagerindex (PMI) für den Servicebereich fiel auf 56,4 Punkte von 59,0 im Vormonat. Der erste Datenausweis hatte einen Stand von 56,3 ergeben, dessen Bestätigung Ökonomen erwartet hatten.

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