MARKT USA/Gewinne zeichnen sich ab - Inflationsdaten dürften Richtung vorgeben


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Mit leichten Aufschlägen dürfte die Wall Street zum Wochenausklang in den Handel starten. Der Future auf den S&P-500 steigt um 0,6 Prozent. Damit könnte es nach zuletzt vier Handelstagen in Folge mit Abgaben zu einer Erholung kommen. Gleichwohl zeigen sich die US-Börsen weiterhin recht widerstandsfähig trotz der zuletzt stark gestiegenen Ölpreise, Renditen auf Mehrjahreshochs und der Unsicherheit, ob die US-Notenbank in der kommenden Woche die Zinsen erhöhen wird. Weiteren Aufschluss darüber könnten die vor der Startglocke anstehenden US-Verbraucherpreise für den August bringen. Der Inflationsdruck in den USA dürfte konstant geblieben sein, während für die Kerninflation ein leichter Rückgang erwartet wird, heißt es von Analysten.

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Doch selbst wenn die Inflationszahlen stark ausfallen, könnten die Währungshüter der US-Notenbank auf eine sich abschwächende Kerninflation verweisen und sich dafür entscheiden, die Zinsen in der nächsten Woche stabil zu halten, meint Michael Pfister von der Commerzbank. Ökonomen rechnen damit, dass die Verbraucherpreise gegenüber dem Vormonat um 0,4 Prozent gestiegen sind und damit wie im Juli um 3,4 Prozent über dem Niveau des Vorjahresmonats lagen. Am Vortag waren die Erzeugerpreise fast exakt wie erwartet ausgefallen.

Die Renditen am US-Anleihemarkt zeigen sich wenig verändert, nachdem sie im asiatischen Handel erneut Mehrjahreshochs markiert hatten. Die Rendite zehnjähriger Papiere liegt bei 4,94 Prozent. Zuvor war bei 4,98 Prozent der höchste Stand seit Oktober 2023 erreicht worden. Die Rendite der zehnjährigen Anleihe ist nur noch wenige Basispunkte von der 5,00-Prozent-Marke entfernt, "da die Rückkaufaktion des US-Finanzministeriums hinter den Erwartungen zurückgeblieben ist", so Filip Andersson von der Danske Bank.

Die Ölpreise geben nach der Rally der vergangenen Tage leicht nach, was das Sentiment etwas stützt. Der Preis für ein Barrel der Sorte Brent fällt um 2,7 Prozent auf 104,67 Dollar, steuert aber auf einen Wochengewinn von mehr als 10 Prozent zu. Der Markt bewerte nun sowohl die Dauer als auch die Schwere des Konflikts neu, zusammen mit einer klareren Erkenntnis der wachsenden Bedrohung für das regionale Angebot, so die Analysten von der ING. Unterdessen seien "die saudische Energieinfrastruktur und die Rohölexporte aus dem Roten Meer zunehmend gefährdet, da die Huthi im Jemen Saudi-Arabien ins Visier nehmen."

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Bei den Einzelwerten legen Oracle vorbörslich um 6,4 Prozent zu. Der Konzern hat im ersten Geschäftsquartal einen deutlich höheren Gewinn und Umsatz verbucht. Die Erlöse im Cloud-Infrastrukturgeschäft haben sich dabei mehr als verdoppelt. Die starken Zahlen werden die Sorgen der Anleger hinsichtlich der Fähigkeit des Konzerns, vertraglich vereinbarte Einnahmen in Barmittel umzuwandeln, zerstreuen, meinen die Analysten von JP Morgan.

Dagegen geht es für Adobe um 3,0 Prozent nach unten. Der Konzern hat seine Jahresprognose angehoben und nach eigenen Angaben die Marke von einer Milliarde monatlich aktiver Nutzer erreicht. Gewinn und Umsatz stiegen im dritten Geschäftsquartal. Adobe hat allerdings mitgeteilt, dass die Umstellung des Geschäftsmodells das kurzfristige Wachstum der jährlich wiederkehrenden Einnahmen belasten könnte.

Kontakt zum Autor: maerkte.de@dowjones.com

DJG/DJN/ros/hab

(END) Dow Jones Newswires

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September 11, 2026 05:46 ET (09:46 GMT)

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25.09.26 Oracle Outperform Bernstein Research
18.09.26 Oracle Kaufen DZ BANK
14.09.26 Oracle Buy Goldman Sachs Group Inc.
11.09.26 Oracle Sector Perform RBC Capital Markets
11.09.26 Oracle Buy UBS AG

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