MARKT USA/Schwach - KI-Sorgen setzen Chip-Werte unter Druck


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Mit deutlichen Abgaben dürfte die Wall Street in die neue Handelswoche starten. Vor allem der Technologie-Sektor dürfte sich mit kräftigen Verlusten zeigen. Sicherheitswarnungen bezüglich künstlicher Intelligenz (KI) drücken auf das Sentiment. Zudem verschiebt OpenAI aus diesem Grund seinen Gang auf das Börsenparkett. Der Nasdaq-Future reduziert sich um 1,8 Prozent. Der Termin-Kontrakt auf den S&P-500 gibt um 0,8 Prozent nach.

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Die KI-Sicherheitswarnungen könnten das Ende des rasanten Wachstums bei den Investitionen in Rechenleistung und KI-Infrastruktur signalisieren, so Kathleen Brooks von XTB. Die Chefs von Anthropic, OpenAI und SpaceX hätten alle zu einer Verlangsamung der Entwicklung von KI-Modellen aufgerufen, was eine "höchst ungewöhnliche einheitliche Botschaft" sei. Der Aufruf könnte ein Ende der Hyperskalierung signalisieren, was massive Auswirkungen auf die Finanzmärkte hätte, meint Brooks. Mehr als die Hälfte der Sektoren, die den S&P-500 ausmachen, seien mit KI verbunden, während Hyperscaler ein Drittel der Gewichtung des Blue-Chip-Index ausmachten, merkt Brooks an.

Vor diesem Hintergrund geht es für die Chip-Werte nach unten. So fallen Nividia vorbörslich um 2,9 Prozent, AMD knicken um 5,6 Prozent ein, Qualcomm verlieren 5,0 Prozent und Western Digital büßen 4,3 Prozent ein. Im Gegenzug geht es für die Software-Aktien teils nach oben. Diese leiden seit Monaten unter Sorgen vor disruptiven Wirkungen von KI-Anwendungen auf ihre Geschäftsmodelle. Daher sorgen die Spekulationen über eine Verlangsamung der KI-Entwicklung nun für etwas Entspannung. Hier gewinnen Salesforce 2,7 Prozent und Adobe steigen um 2,2 Prozent.

Belastend für den Gesamtmarkt wirken auch die weiter steigenden Ölpreise. Für Brent geht es um 2,8 Prozent auf 107,59 Dollar je Barrel nach oben, da der eskalierende Konflikt im Nahen Osten die Rohölexportrouten, die bereits durch Störungen in der Straße von Hormus beeinträchtigt sind, weiter unter Druck setzt. Dagegen geben die Renditen am US-Anleihemarkt zwischenzeitliche Gewinne wieder ab. Die Rendite zehnjähriger Papiere fällt um 2 Basispunkte auf 4,96 Prozent, bleibt damit aber weiterhin knapp unter der Marke von 5 Prozent.

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Kontakt zum Autor: maerkte.de@dowjones.com

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(END) Dow Jones Newswires

September 14, 2026 05:49 ET (09:49 GMT)

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