MARKT USA/Uneinheitlich erwartet - Technologie-Werte mit Abgaben


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Zur Eröffnung an der Wall Street am Dienstag zeichnet sich keine einheitliche Tendenz ab. Während der Dow-Jones-Index ein neues Rekordhoch markieren könnte, dürfte es für die Technologiewerte abwärts gehen. Der Future auf den S&P-500 fällt um 0,1 Prozent, der Termin-Kontrakt auf den Nasdaq-100 büßt 1,0 Prozent ein. Die Abgaben im Technologie-Sektor dürften auf die Zahlen von Samsung Electronics zurückzuführen sein. Der südkoreanische Konzern hat vorläufige Quartalsergebnisse auf Rekordniveau vorgelegt. Das reichte jedoch nicht aus, um die Nervosität der Anleger hinsichtlich der Nachhaltigkeit der KI-Nachfrage zu beruhigen, was die Aktie in Seoul um knapp 7 Prozent einknicken ließ.

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Samsung habe mit seiner Umsatzprognose die Anleger wahrscheinlich leicht enttäuscht, so Morningstar-Analyst Jing Jie Yu. Er merkt an, dass der prognostizierte Betriebsgewinn zwar den Markterwartungen entsprochen, die Umsatzprognose jedoch leicht unter den Konsensschätzungen gelegen habe. Die Verfehlung sei wahrscheinlich auf unerwartet moderate DRAM-Preiserhöhungen zurückzuführen. Dies habe die Anleger verschreckt, die zunehmend die strukturelle Stärke bei den Speicherpreisen einpreisten, fügt Yu hinzu.

An der Wall Street geht es vorbörslich für Nvidia um 0,8 Prozent nach unten, Intel knicken um 4,8 Prozent ein, für die Broadcom-Aktie geht es um 2,5 abwärts und Advanced Micro Devices (AMD) fallen um 4,2 Prozent. Der Kursrutsch der Samsung-Aktie trotz außergewöhnlich guter Gewinne sei eine Mahnung, dass es in hoch bewerteten Märkten nicht mehr ausreiche, die Erwartungen zu erfüllen, so Ipek Ozkardeskaya von Swissquote. Zunehmend scheine es so, dass Unternehmen die "geflüsterten Zahlen" übertreffen müssten.

Daneben steht der Banken-Sektor im Fokus. Einige der größten US-Banken haben die Übernahme eines Zahlungsnetzwerks für Debitkarten geprüft, das ihnen helfen könnte, die gesetzlichen Obergrenzen für Interbankenentgelte zu umgehen, berichtete das Wall Street Journal unter Berufung auf mit der Angelegenheit vertraute Personen. Banken wie JP Morgan Chase, Bank of America, Wells Fargo und PNC Financial Services Group hätten in den vergangenen Monaten erste und vorläufige Gespräche über einen Deal geführt. Dabei gehe es um die Übernahme eines Netzwerks, das dem Finanztechnologieunternehmen Fiserv gehört, heißt es in dem Bericht weiter. Für die Aktien von JP Morgan, Bank of America und Wells Fargo geht es um bis zu 0,6 Prozent nach oben.

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Kontakt zum Autor: maerkte.de@dowjones.com

DJG/DJN/ros/hab

(END) Dow Jones Newswires

July 07, 2026 06:03 ET (10:03 GMT)

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