Milliardensummen

DWS-Aktie legt zu: Überraschend viel Geld von Anlegern eingesammelt


DWS-Aktie legt zu: Überraschend viel Geld von Anlegern eingesammelt

Die Deutsche-Bank-Fondstochter DWS hat im Sommer wieder Milliardensummen von Anlegern eingesammelt.

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Unter dem Strich flossen den DWS-Fonds im dritten Quartal 18,3 Milliarden Euro an frischem Geld zu, wie die im SDAX gelistete Fondsgesellschaft am Mittwoch in Frankfurt mitteilte. Das war mehr als von Analysten im Schnitt erwartet.

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Noch im zweiten Quartal hatte DWS Mittelabflüsse verbucht. Nun nahm das Unternehmen in der Folge auch mehr Gebühren ein. Unter dem Strich verdiente es mit 166 Millionen Euro rund 13 Prozent mehr als ein Jahr zuvor.

DWS-Chef Stefan Hoops sieht das Unternehmen daher auf Kurs, seine für das Jahr 2025 gesetzten Finanzziele zu erreichen. So will DWS den Gewinn je Aktie auf 4,50 Euro nach oben treiben. Dies entspräche derzeit einem Überschuss von 900 Millionen Euro nach lediglich gut 550 Millionen im Jahr 2023. Um dies zu erreichen, schraubt die DWS-Führung nicht nur an den Erträgen, sondern auch an den Kosten der Gesellschaft.

Im dritten Quartal lagen die Betriebskosten abseits von Sondereffekten wie dem Umbau der Computersysteme im dritten Quartal allerdings bei 423 Millionen Euro und damit etwas höher als im Vorjahreszeitraum. Da die Erträge um drei Prozent auf 685 Millionen Euro stiegen, ging jedoch ein geringerer Anteil für Kosten drauf. Das Verhältnis der bereinigten Kosten zu den Erträgen sank von 63,1 auf 61,7 Prozent.

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DWS-Aktien setzen Kursrally fort - Analysten loben Zahlenwerk

Mit den Zahlen für das dritte Quartal hat die Fondsgesellschaft DWS am Mittwoch die Basis für weitere Kursgewinne gelegt. Im XETRA-Handel gewinnt die DWS-Aktie zeitweise 2,32 Prozent auf 39,68 Euro.

Die Fondstochter der Deutschen Bank hatte im Sommer erneut Milliardensummen von Anlegern eingesammelt und die Erwartungen damit übertroffen. Analyst Tom Mills von Jefferies sprach von einem beeindruckend guten Quartal. Insgesamt betonten Analysten die gute Kostenkontrolle.

Seit dem Anfang August erreichten tiefsten Stand seit Ende November 2023 haben die DWS-Papiere mittlerweile um etwa ein Drittel zugelegt. Anfang Juni hatten sie mit fast 45 Euro ein Rekordhoch erreicht.

/stw/zb/he

FRANKFURT (dpa-AFX)

Bildquellen: Olga P Galkina / Shutterstock.com

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05.08.26 Deutsche Bank Buy Warburg Research

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