Millionenspritze für Klimaschutzprojekte mit Künstlicher Intelligenz


Das Bundesumweltministerium will die Entwicklung der Künstlichen Intelligenz (KI) in den Bereichen Klima und Umwelt bis 2025 mit zusätzlichen 150 Millionen Euro fördern. Das teilte das Ministerium nach einem entsprechenden Beschluss des Bundeskabinetts am Mittwoch mit.

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Die zusätzlichen Mittel sollen etwa kleinen und mittleren Unternehmen zugutekommen, die durch den Einsatz intelligenter Technologie nachhaltiger werden wollen. Im Blick hat das Ministerium auch KI-Anwendungen, die dazu beitragen sollen, Treibhausgasemissionen zu reduzieren, ganz zu vermeiden oder ihre direkten Umweltwirkungen möglichst gering zu halten.

Das Ministerium erhofft sich durch zusätzliche Investitionen auch bessere Vorhersagen von Umweltkatastrophen und einen Nutzen für die Umstellung der Energieversorgung auf Wind- und Solarenergie.

"Künstliche Intelligenz wird bislang noch kaum mit Klimaschutz in Verbindung gebracht - zu Unrecht. Mit KI können wir, einfach gesagt, große Datenmengen analysieren und so Muster, Trends und Fehler erkennen und vorhersagen", erklärte Bundesumweltministerin Svenja Schulze (SPD) am Mittwoch.

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Gleichzeitig benannte die Ministerin auch "ökologische Schattenseiten der KI". So gehe etwa der Transport und die Speicherung riesiger Datenmengen mit einem hohen Energieverbrauch einher. Deshalb sollen die Fördergelder auch gezielt in Forschungsprojekte fließen, die die Umweltauswirkungen von KI-Systemen erfassen.

Das Förderprogramm ist Teil des Konjunktur- und Zukunftspakets der Bundesregierung. Seit 2020 finanziert das Bundesumweltministerium KI-Leuchtturmprojekte für den Umwelt- und Klimaschutz. In der ersten Förderrunde wurden insgesamt rund 300 Ideen eingereicht und 28 Projekte mit rund 28 Millionen Euro gefördert.

BERLIN (dpa-AFX)

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