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SAP-Aktie nach Salesforce-Zahlen im Plus: So viel verdient CEO Klein


SAP-Aktie nach Salesforce-Zahlen im Plus: So viel verdient CEO Klein

Die Aktien von SAP haben sich am Donnerstagnachmittag zeitweise zum besten DAX-Wert gemausert.

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Gestützt auf den Kursanstieg beim Konkurrenten Salesforce im US-Handel arbeiteten sich die Titel des deutschen Softwarekonzerns via XETRA zuletzt mit 3,43 Prozent ins Plus vor auf 172,50 Euro. Eine stützende Wirkung wurde dabei am Markt auch einem weiteren großen US-Softwareunternehmen nachgesagt: Die Titel von Snowflake legten unter Schwankungen kräftig zu.

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Salesforce hatte am Vorabend nach New Yorker Börsenschluss Zahlen vorgelegt, die anders als vorbörslich gedacht zu Kursgewinnen bei dem US-Konzern führten. Das vierte Quartal habe im Erwartungsrahmen gelegen, doch der Ausblick sei enttäuschend, urteilte Rishi Jaluria von RBC.

Zunächst hatte es vor diesem Hintergrund Stimmen gegeben, Salesforce könne die zuletzt im Softwaresektor aufgekommenen Sorgen vor einer Bedrohung durch Künstliche Intelligenz nicht zerstreuen. Dazu sagte Jaluria, es gebe aber Anzeichen, dass die Geschäfte mit dem KI-Tool Agentforce Fahrt aufnähmen. Bei Snowflake waren die Stimmen rund um die KI-Perspektiven etwas optimistischer.

Gabriela Borges von Goldman Sachs schrieb dazu, es werde entscheidend sein, inwieweit Salesforce es schaffe, sinnvollere KI-Lösungen anzubieten als neue Konkurrenten - und diese dann auch zu monetarisieren, um das eigene Wachstum auch in den kommenden Jahren voranzutreiben.

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Einkommen von SAP-CEO Klein überrascht

Insbesondere die langfristig gute Entwicklung des Aktienkurses hat SAP-Chef Christian Klein erneut ein sattes Gehalt eingebracht. Er verdiente im vergangenen Jahr gut 16,2 Millionen Euro, wie aus dem Vergütungsbericht von Europas größtem Softwarekonzern hervorgeht. Rund 90 Prozent der Summe geht auf erfolgsabhängige Boni zurück.

Im Vergleich zum Vorjahr fällt die Vergütung des Top-Managers aber geringer aus: 2024 hatte Klein fast 19 Millionen Euro verdient - und war dadurch zum Spitzenverdiener unter den DAX-Vorstandschefs aufgestiegen. Bereits damals hatte vor allem der Anstieg des Aktienkurses den Wert der Anteile in die Höhe getrieben, die der Aufsichtsrat den Managern als langfristigen Bonus gewährt. Zum Vergleich: 2023 hatte Klein noch rund 7,2 Millionen Euro erhalten.

Der 45-Jährige dürfte weiterhin zu den bestbezahlten Managern in Deutschland gehören. In diesem Jahr stehen noch einige Vergütungsberichte der 40 größten börsennotierten Unternehmen aus. Eine Rangliste wird es erst in den nächsten Wochen geben.

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32,7 Millionen Euro für gesamten Vorstand

Die Vorstände bei SAP werden nach einem komplexen System bezahlt: Im Wesentlichen setzen sich ihre Bezüge aus einer Festvergütung sowie kurz- und langfristigen Bonuszahlungen zusammen. Die Boni machen den größten Teil des Gehalts aus und sind unter anderem vom Erreichen bestimmter Vorgaben abhängig. Der gesamte Vorstand verdiente 2025 etwas weniger, nämlich gut 32,7 Millionen Euro. Ein Jahr zuvor waren es rund 34,6 Millionen Euro.

2025 stieg der Umsatz des Konzerns dank des starken Plus bei Cloudsoftware um acht Prozent auf 36,8 Milliarden Euro. Unter dem Strich wuchs der Gewinn auf 7,5 Milliarden Euro - mehr als doppelt so viel wie ein Jahr zuvor, als SAP Geld für einen Stellenabbau zurücklegte.

Dennoch litt die SAP-Aktie zuletzt unter der Sorge, dass das Geschäftsmodell der Walldorfer durch KI zunehmend gefährdet sein könnte. Seit seinem Hoch vor einem Jahr hat das Papier deutlich mehr als 40 Prozent an Wert verloren. Auf längere Sicht ist die Entwicklung jedoch weiterhin positiv.

In der vergangenen Woche hatte SAP mitgeteilt, dass die Aktionäre für das vergangene Jahr eine Dividende von 2,50 Euro bekommen sollen. Das sind 15 Cent mehr als ein Jahr zuvor. Mit insgesamt 2,9 Milliarden Euro läge die Ausschüttungsquote bei knapp 41 Prozent. SAP will jährlich regelmäßig 40 Prozent des um Sondereffekte bereinigten Gewinns nach Steuern über die Dividende ausschütten.

dpa-AFX

Bildquellen: Gil C / Shutterstock.com

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Datum Rating Analyst
22.09.26 SAP SE Buy Jefferies & Company Inc.
22.09.26 SAP SE Neutral JP Morgan Chase & Co.
18.09.26 SAP SE Buy Joh. Berenberg, Gossler & Co. KG (Berenberg Bank)
08.09.26 SAP SE Neutral UBS AG
26.08.26 SAP SE Neutral UBS AG

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