Negative Perspektive

Aktien von adidas und PUMA leiden unter Nike-Enttäuschung


Aktien von adidas und PUMA leiden unter Nike-Enttäuschung

Die Anleger der beiden deutschen Sportartikelhersteller adidas und PUMA haben es am Freitag mit negativen Vorgaben des US-Konkurrenten Nike zu tun.

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Zwei Prozent tiefer in den Handel gestartet, konnten die adidas-Aktien ihren Abschlag zum XETRA-Handelsschluss aufholen, indem sie bei 165,10 Euro nur noch 1,17 Prozent unter ihrem Vortagsniveau standen. PUMA notieren schlussendlich 3,53 Prozent im Minus bei 22,42 Euro.

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adidas und PUMA entwickelten sich damit wesentlich moderater als die Titel von Nike, was am Markt damit begründet wurde, dass die Amerikaner mit größeren Herausforderungen zu kämpfen hätten. Im NYSE-Handel sacken die Nike-Aktien zeitweise um 9,65 Prozent ab unter die 60-Dollar-Marke. Mit dort zuletzt gezahlten 59,30 US-Dollar zeichnet sich der niedrigste Stand seit Mai ab. Noch etwas tiefer liegt bei 52,28 US-Dollar das bisherige, im April erreichte Jahrestief.

Nike hat trotz stärker als erwartet ausgefallener Erlöse im zweiten Geschäftsquartal seine Anleger enttäuscht. Das Nike-Management konnte Analysten zufolge die Investoren im Rahmen einer Telefonkonferenz nicht überzeugen. Der dort angeschlagene Ton sei vorsichtiger gewesen als erwartet, urteilte RBC-Fachmann Piral Dadhania. Für das dritte Geschäftsquartal wurde ein leichter Umsatzrückgang prognostiziert, während die Markterwartung bei einem Anstieg um 1,5 Prozent liege, hieß es von JPMorgan.

Dadhania monierte, dass für das dritte Quartal im Vergleich zum Vorquartal kein Signal einer wesentlichen Verbesserung des Umsatzwachstums und der Bruttomarge kam, was eine kurzfristig negative Perspektive für die Aktien des US-Konzerns stütze. "Nike scheint sich noch in der Übergangsphase seines Sanierungsprozesses zu befinden, mit einem wohl langsameren Erholungsverlauf als erwartet", ergänzte er. Probleme hat Nike unter anderem in China, wo der Konzern "vor breit gefächerten Herausforderungen" stehe.

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Hausgemacht problematisch für Nike ist auch die Marke Converse. Jörg Philipp Frey von Warburg Research schränkte denn auch die Bedeutung der Aussagen für adidas etwas ein. Seiner Einschätzung nach belegen die Nike-Resultate "erneut die überlegene Markendynamik von adidas". Der deutsche Hersteller wachse viel dynamischer und die Umsatzqualität sei besser als bei Nike. "Wir sehen daher weiterhin erhebliches Potenzial für adidas, Marktanteile von Nike zu gewinnen", betonte der Experte.

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FRANKFURT/NEW YORK (dpa-AFX)

Bildquellen: Radu Bercan / Shutterstock.com, Radu Bercan / Shutterstock.com

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25.09.26 adidas Kaufen DZ BANK
25.09.26 adidas Overweight JP Morgan Chase & Co.
25.09.26 adidas Outperform RBC Capital Markets
22.09.26 adidas Outperform RBC Capital Markets
18.09.26 adidas Kaufen DZ BANK

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