Barrick Mining-Aktie fester: Goldriese investiert Millionen in Kingfisher Metals
Ein Millioneninvestment in einen kanadischen Golden-Triangle-Explorer sorgt für Bewegung bei der Barrick Mining-Aktie.
Werte in diesem Artikel
- Barrick investiert rund 20,9 Millionen kanadische Dollar in Kingfisher Metals
- Der Konzern hält künftig bis zu 14,1 Prozent an dem Explorer
- Die Barrick Mining-Aktie legt vorbörslich um rund 2,4 Prozent zu
Barrick Mining investiert rund 20,9 Millionen kanadische Dollar in eine Beteiligung an Kingfisher Metals. Die Aktie des Bergbaukonzerns springt daraufhin im Handel an der NYSE um 3,80 Prozent auf 36,22 US-Dollar. Noch deutlicher ist die Reaktion bei Kingfisher: In Toronto legt das Papier zeitweise 18,45 Prozent auf 1,22 CAD zu.
Wie das Unternehmen mitteilt, zeichnet Barrick 15.470.934 Einheiten des kanadischen Explorers zu je 1,35 kanadischen Dollar, was den Konzern nach Abschluss auf eine Beteiligung von rund 9,9 Prozent an Kingfisher bringt, verwässert bis zu 14,1 Prozent. Der Deal reiht sich in eine Reihe von Investitionen ein, mit denen sich der Goldkonzern frühzeitig Zugriff auf aussichtsreiche Explorationsprojekte sichert, hier im Golden Triangle in British Columbia.
Die Eckdaten des Investments
Jede der von Barrick gezeichneten Einheiten besteht aus einer Kingfisher-Aktie und einem halben Warrant, wobei ein ganzer Warrant über zwei Jahre zum Bezug einer weiteren Aktie zu 1,70 kanadischen Dollar berechtigt. Aus der Privatplatzierung fließen Kingfisher damit brutto rund 20,9 Millionen kanadische Dollar zu, von denen das Unternehmen mindestens 80 Prozent in die Exploration und Entwicklung des HWY-37-Projekts stecken will, der Rest dient dem allgemeinen Betriebskapital. Der Abschluss der Transaktion wird für spätestens den 27. Juli 2026 erwartet und steht unter dem Vorbehalt der üblichen Bedingungen, darunter die Zustimmung der TSX Venture Exchange.
Barrick Mining-Aktie: Konzern sichert sich weitreichende Mitspracherechte
Mit der Beteiligung sichert sich Barrick über eine Investorenvereinbarung eine Reihe von Sonderrechten, solange der Konzern mindestens 5 Prozent an Kingfisher hält. Dazu zählen ein Bezugsrecht bei künftigen Kapitalerhöhungen, Informationsrechte zum HWY-37-Projekt sowie ein Vetorecht gegen einen Verkauf oder eine Übertragung von Projektrechten für die kommenden zwei Jahre. Im Gegenzug verpflichtet sich Barrick für zwei Jahre, bei Abstimmungen der Kingfisher-Aktionäre entweder im Sinne von Vorstand und Aufsichtsrat zu stimmen oder sich zu enthalten, und unterliegt einer Höchstgrenze von 15 Prozent am Grundkapital, die auf 19,9 Prozent steigen kann, sollte ein Dritter mehr als 10 Prozent der Kingfisher-Aktien erwerben. Die erworbenen Aktien und Warrants dürfen zudem 18 Monate lang nicht veräußert werden.
Kingfisher sieht Rückenwind für die Exploration
Kingfisher-Chef Dustin Perry ordnet den Neuzugang als Vertrauensbeweis in die eigene Landposition ein. Die Beteiligung von Barrick sei, wie Perry ausführt, "eine Bestätigung der Perspektiven unserer Landposition im Golden Triangle" und des technischen Teams. Nach Abschluss der Transaktion soll Kingfisher über rund 47 Millionen kanadische Dollar an liquiden Mitteln verfügen, mit denen der Explorer die Bohrprogramme rund um die jüngste Kupfer-Gold-Entdeckung am Hank-Porphyrsystem sowie im weiteren Golden-Triangle-Gebiet vorantreiben will. Barrick und Kingfisher richten zudem einen gemeinsamen technischen Ausschuss ein, über den der Goldkonzern dem Explorer für die Bohrsaisons 2027 und 2028 technische Unterstützung zur Verfügung stellt.
Der nächste konkrete Fixpunkt ist der Abschluss der Platzierung, der bis spätestens 27. Juli 2026 unter dem Vorbehalt der Zustimmung der TSX Venture Exchange erfolgen soll. Barrick muss zudem einen Bericht zur frühzeitigen Offenlegung einreichen, sobald die Transaktion vollzogen ist, dieser dürfte weitere Details zu den Konditionen liefern.
Benedict Kurschat, Julia Walter, Thomas Zoller, Redaktion finanzen.net
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| 12.03.18 | Barrick Gold Outperform | RBC Capital Markets |
