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01.07.26 11:16 Uhr

Koelnmesse als Wirtschaftsturbo: Drittgrößtes deutsches Messegelände

sorgt bundesweit für Umsätze von rund 2,6 Milliarden Euro (FOTO)

Köln (ots) -

- Prognos-Studie belegt: Veranstaltungen der Koelnmesse erzeugen bundesweit

einen wirtschaftlichen Gesamteffekt von rund 2,6 Milliarden Euro und sichern

gut 25.000 Jobs

- Besonders profitieren Gastgewerbe, Verkehr und Transport, Messe- und

Standbaudienstleistungen sowie öffentliche Haushalte

- Die deutsche Messewirtschaft löst jährlich insgesamt rund 30 Milliarden Euro

Umsatz aus und sichert rechnerisch rund 280.000 Arbeitsplätze

Die Koelnmesse ist ein bedeutender Wirtschaftsmotor für Deutschland. Das zeigt

eine aktuelle Analyse des Forschungs- und Beratungsunternehmens Prognos zur

wirtschaftlichen Bedeutung der Koelnmesse, die ergänzend zu Berechnungen im

Auftrag des Verbands der deutschen Messewirtschaft AUMA erstellt wurde. Demnach

erzeugen Veranstaltungen auf Deutschlands drittgrößtem Messegelände in einem

durchschnittlichen Messejahr bundesweit einen wirtschaftlichen Gesamteffekt von

2,6 Milliarden Euro. Mehr als die Hälfte davon entfällt mit rund 1,4 Milliarden

Euro auf die Stadt Köln. Weitere Effekte in Höhe von 561 Millionen Euro

entstehen in Nordrhein-Westfalen, 721 Millionen Euro in den übrigen

Bundesländern.

Insgesamt sind mit den Veranstaltungen der Koelnmesse gut 25.000 Jobs verbunden

- davon rund 14.000 in Köln, knapp 5.600 in Nordrhein-Westfalen und etwa 5.500

im übrigen Deutschland. Besonders profitieren Gastgewerbe, Verkehr und

Transport, Messe- und Standbaudienstleistungen sowie öffentliche Haushalte.

"Messen sind weit mehr als temporäre Branchentreffpunkte. Sie schaffen reale

Wertschöpfung, sichern Beschäftigung und stärken die internationale

Wettbewerbsfähigkeit des Standorts Deutschland", sagt Gerald Böse, Vorsitzender

der Geschäftsführung der Koelnmesse GmbH.

Jeder Messebesuch wirkt weit über das Gelände hinaus

Auch bundesweit zeigt sich die hohe wirtschaftliche Bedeutung der gesamten

Messewirtschaft. In einem durchschnittlichen Messejahr lösen

Messeveranstaltungen in Deutschland direkte, indirekte und induzierte Umsätze

von rund 30 Milliarden Euro aus. Damit sichern sie rechnerisch rund 280.000

Arbeitsplätze und führen zu Steuereinnahmen von rund 5,4 Milliarden Euro. Die

Ergebnisse unterstreichen die Rolle von Messen als zentralem Impulsgeber für

Unternehmen, Branchen und Standorte.

Grundlage der Berechnungen sind Befragungen von Ausstellern und Besuchenden im

Messezyklus 2024/25 sowie wissenschaftlich fundierte

Input-Output-Modellrechnungen. Für die Koelnmesse wurden unter anderem die

Veranstaltungen Anuga, gamescom, interzum, Kind + Jugend und spoga+gafa

berücksichtigt. Die Untersuchung erfasst Ausgaben von Ausstellern und

Besuchenden, etwa für Standbau, Standmiete, Mobilität, Übernachtung, Verpflegung

und weitere Dienstleistungen. Die daraus resultierenden direkten Effekte werden

um indirekte Wirkungen entlang der Lieferketten sowie induzierte Effekte durch

zusätzlichen Konsum ergänzt. Darin noch nicht enthalten sind die substanziellen

Effekte des Kongress- und Tagungsgeschäft der Koelnmesse. Sie werden im Sommer

2027 erhoben.

Kölner Messen bringen NRW Millionen ein

"Die Ergebnisse machen deutlich, welche Hebelwirkung die Koelnmesse für Stadt,

Land und Bund entfaltet", unterstreicht Böse. "Jeder erfolgreiche Messeauftritt,

jeder Besuch und jede Veranstaltung erzeugen Nachfrage weit über unser Gelände

hinaus - bei Hotels und Restaurants, im Verkehr, im Handwerk, bei Dienstleistern

und im Handel. Damit ist die Koelnmesse ein zentraler Standortfaktor für Köln

und Nordrhein-Westfalen."

Besonders stark profitieren von den Veranstaltungen der Koelnmesse die Bereiche

Gastgewerbe, Messedienstleistungen sowie Verkehr und Transport. Allein in Köln

generieren Messen rund 296 Millionen Euro Umsatz im Gastgewerbe. Insgesamt

werden in einem durchschnittlichen Messejahr gut 900.000 Übernachtungen von

Besuchenden und Ausstellern im Zusammenhang mit Veranstaltungen der Koelnmesse

gebucht - davon knapp 550.000 direkt in Köln.

Hohe Effekte auch für öffentliche Haushalte

Die wirtschaftlichen Aktivitäten schlagen sich auch in erheblichen

Steuereinnahmen nieder. Bundesweit entstehen durch Veranstaltungen der

Koelnmesse laut der Prognos-Studie rund 456 Millionen Euro an Steuereinnahmen.

Davon entfallen 209 Millionen Euro auf den Bund, 172 Millionen Euro auf

Nordrhein-Westfalen, 37 Millionen Euro auf die übrigen Bundesländer und 38

Millionen Euro auf die Stadt Köln.

Die Studien unterstreichen die Rolle von Messen als Plattformen für Innovation,

Internationalisierung und Geschäftsanbahnung. Gerade in wirtschaftlich

herausfordernden Zeiten schaffen sie persönliche Begegnung, Marktzugang und

zusätzliche Nachfrage. Für die Koelnmesse bestätigen die Ergebnisse die

Bedeutung ihrer strategischen Weiterentwicklung: "Mit unseren internationalen

Leitmessen, ihrer starken Verankerung in Köln und unserem Investitionsprogramm

zur Zukunft des Geländes bleibt die Koelnmesse ein zentraler Motor für

Wertschöpfung, Beschäftigung und Wettbewerbsfähigkeit", so das Fazit von Gerald

Böse.

Vorgestellt wurden die Ergebnisse heute im Rahmen der Finanzpressekonferenz der

Koelnmesse. Dort blickte das Unternehmen zugleich auf ein erfolgreiches

Geschäftsjahr 2025 zurück.Mit einem Umsatz von 455,5 Millionen Euro und einem

konsolidierten Konzernergebnis von 62 Millionen Euro behauptet sich die

Koelnmesse in einem herausfordernden geopolitischen und wirtschaftlichen Umfeld

als einer der führenden globalen Messeveranstalter. Insgesamt nahmen im

vergangenen Jahr rund 2,5 Millionen Besucherinnen und Besucher aus 214 Ländern

sowie über 43.800 ausstellende Unternehmen aus 120 Nationen an Veranstaltungen

der Koelnmesse teil.

Die Prognos-Studie zum Messefaktor der Koelnmesse findet sich unter unter diesem

Link (https://eur02.safelinks.protection.outlook.com/?url=https%3A%2F%2Fkoelnmes

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Die AUMA-Studie zum gesamtdeutschen Messefaktor findet sich unter diesem Link (h

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Bildmaterial zu den wirtschaftlichen Effekten der Koelnmesse finde Sie an dieser

Stelle (https://koelnmesse.omn-cloud.com/showLinkedImages.jsp?keywordPath=/ISY3/

Shop/Presse_Mitteilungen/20260701_PM_Prognos-Studie_Messen&cms=neu).

Über die Koelnmesse: Die Koelnmesse beschäftigt rund 1.200 Mitarbeiterinnen und

Mitarbeiter. Als Citymesse mitten in Europa bespielt sie das drittgrößte

Messegelände in Deutschland und ist mit annähernd 400.000 Quadratmetern Hallen-

und Außenfläche unter den Top Ten der Welt. Die Koelnmesse organisiert und

betreut jedes Jahr rund 80 Messen, Gastveranstaltungen und Corporate Events in

Köln und in den wichtigsten Märkten weltweit. Mit ihrem Portfolio erreicht sie

über 49.000 ausstellende Unternehmen aus 129 Ländern und rund 2,5 Millionen

Besucherinnen und Besucher aus mehr als 200 Nationen. Bis 2040 investiert die

Koelnmesse mit dem umfangreichsten Investitionsprogramm ihrer Geschichte rund

eine Milliarde Euro in die Zukunft des Geländes. 2024 feierte die Koelnmesse ihr

100-jähriges Bestehen. 100 Jahre, in denen die Koelnmesse weltweit Menschen und

Märkte zusammenführte.

Pressekontakt:

Dr. Jasmin Fischer

+49 221 821-2494

mailto:jasmin.fischer@koelnmesse.de

Weiteres Material: http://presseportal.de/pm/8249/6305951

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