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18.06.26 09:18 Uhr

LichtBlick legt Jahresbilanz vor / 700 Millionen Euro für eigene

Energieinfrastruktur und E-Mobilität (FOTO)

Hamburg (ots) -

- Unternehmen investiert bis 2030 gezielt in Speicher, eigene Erzeugungsanlagen

und integrierte Energielösungen

- Eigenes Schnellladenetz QuickCharge wächst deutlich - Einstieg ins Lkw-Laden

stärkt Ambitionen im Markt

LichtBlick legt seine Jahresbilanz für das Geschäftsjahr 2025/26 vor und kündigt

Investitionen von 700 Millionen Euro an. Im Fokus stehen Speicher, erneuerbare

Erzeugung und integrierte Energielösungen. Gleichzeitig baut das Unternehmen

sein Schnellladenetz deutlich aus und steigt in den Markt für E-Lkw-Laden ein.

"Der Erfolg der Energiewende hängt nicht mehr davon ab, wie schnell neue Wind-

und Solaranlagen gebaut werden. Entscheidend ist, wie gut Erzeugung,

Infrastruktur und Nutzung zusammenspielen - und ob Lösungen im Alltag

funktionieren", sagt Marc Wallraff, CEO (Chief Executive Officer) von

LichtBlick.

Im vergangenen Geschäftsjahr (1. April 2025 bis 31. März 2026) erzielte die

LichtBlick-Gruppe einen Umsatz von 1.360 Millionen Euro (2024/25: 1.537 Mio.

Euro) und ein EBITDA von 48,7 Millionen Euro (2024/25: 67,8 Mio. Euro). Der

Energieabsatz lag bei 6,1 TWh, die Zahl der Kund*innenverträge bei rund einer

Million.

"Nach den Ausnahmejahren am Energiemarkt normalisieren sich die Preise.

Gleichzeitig investieren wir bewusst in neue Geschäftsfelder - das belastet

kurzfristig das Ergebnis, schafft aber die Grundlage für zukünftiges Wachstum",

sagt Tanja Schumann, CFO (Chief Financial Officer) von LichtBlick.

600 Millionen Euro für Speicher und eigene Erzeugung

Bis 2030 investiert LichtBlick rund 600 Millionen Euro in Speicher und eigene

Erzeugung. Die Investitionen zielen darauf ab, mehr Wertschöpfung über eigene

Infrastruktur zu realisieren - von Speicher- und Erzeugungsprojekten bis zur

integrierten Vermarktung.

Im vergangenen Jahr hat das Unternehmen unter anderem drei neue PV-Parks in

Betrieb genommen und den Bau des ersten eigenen Großbatteriespeichers

(https://www.lichtblick.de/presse/grossbatteriespeicher-roehrsdorf/) gestartet.

Aktuell werden sechs weitere PV-Projekte realisiert. Damit sind derzeit 31 MW

eigene Anlagen in Betrieb, bis März 2027 werden es insgesamt 150 MW sein.

"Eigene Infrastruktur ist für uns kein Selbstzweck. Sie ist die Voraussetzung

dafür, Energie verlässlich bereitzustellen und Erzeugung und Nutzung intelligent

zu verbinden", sagt Wallraff. "Gleichzeitig zeigen sich die Folgen

regulatorischer Unsicherheiten: Investitionen - insbesondere in Speicherprojekte

- verzögern sich, da zentrale Fragen zu Netzanschlüssen und Netzkosten weiterhin

ungeklärt sind. Hier braucht die Branche schnell Planungssicherheit."

E-Mobilität: 68 Schnellladeparks bis März 2027 und Einstieg in den E-Lkw-Markt

Auch im E-Mobilitätsbereich baut LichtBlick seine Infrastruktur weiter aus. Im

vergangenen Jahr wurden die ersten 10 Schnellladeparks realisiert, 58 weitere

QuickCharge-Ladestandorte folgen bis März 2027. An einigen Standorten hat

LichtBlick bereits das Durchleitungsmodell in den Regelbetrieb überführt.

Dienstwagenfahrer*innen können ihren Unternehmensstromtarif damit unterwegs und

unabhängig vom jeweiligen Ladesäulenbetreiber nutzen. Perspektivisch arbeitet

das Unternehmen daran, das Angebot für alle E-Mobilist*innen zu erweitern.

Zudem steigt das Unternehmen in den Markt für elektrisches Laden im

Schwerlastverkehr ein. Als Teil eines Konsortiums hat LichtBlick den Zuschlag

für 14 öffentliche Standorte in Baden-Württemberg erhalten (https://www.lichtbli

ck.de/presse/baden-wuerttemberg-schnellladenetz-fuer-e-lkws-konsortium-lichtblic

k-regioladen-zuschlag-fuer-14-standorte/) und übernimmt unter anderem den

kommerziellen Betrieb der Ladeinfrastruktur für E-Lkws. Die öffentliche

Ladeinfrastruktur wird in den nächsten zwei Jahren errichtet und schrittweise in

Betrieb genommen. Insgesamt investiert das Unternehmen in den kommenden Jahren

mehr als 100 Millionen Euro in den E-Mobilitätsbereich.

Vom Einzelprodukt zur integrierten Alltagslösung

Neben dem Ausbau eigener Infrastruktur verlagert LichtBlick den Fokus zunehmend

auf integrierte Anwendungen für Kund*innen. Im vergangenen Jahr hat das

Unternehmen seinen dynamischen Stromtarif weiterentwickelt, die LichtBlick-App

grundlegend erneuert und gemeinsam mit Partnern wie Viessmann Climate Solutions

(https://www.lichtblick.de/presse/vom-eigenheim-zum-energiesystem-viessmann-clim

ate-solutions-und-lichtblick-schaffen-integrierte-energieloesung/) Lösungen

umgesetzt, die Stromversorgung und Wärmeanwendungen im Eigenheim miteinander

verzahnen.

"Kund*innen brauchen keine einzelnen Produkte, sondern ein ganzes Energiesystem,

das die verschiedenen, schwankenden Bedarfe im Alltag deckt. Die Lösungen

dahinter müssen intelligent und effizient miteinander funktionieren. Genau daran

arbeiten wir - damit Energie für unsere Privat- und Gewerbekund*innen einfacher

wird", sagt Mandy Schwerendt, seit Mai CCO (Chief Commercial Officer) bei

LichtBlick.

Im Geschäftskund*innenbereich wurden gleich mehrere Meilensteine erreicht: Im

Sommer installierte das Unternehmen die weltweit erste Regenbogen-PV-Anlage

(https://www.lichtblick.de/presse/eroeffnung-regenbogenpv/) auf dem Dach des

Millerntorstadions, belieferte Industrieunternehmen wie Benteler über

Direktlieferverträge (CPPAs) mit Strom aus erneuerbaren Anlagen und

implementierte granulare Herkunftsnachweise

(https://www.lichtblick.de/presse/partnerschaft-granular/) für Gewerbekund*innen

wie Gardena.

Die vollständige Jahresbilanz sowie hochauflösendes Bildmaterial:

https://brand.lichtblick.de/share/21jgU83eNTvu4EKopzb4

Pressekontakt:

Anja Fricke, Head of Communication

mailto:anja.fricke@lichtblick.de

LichtBlick SE, Klostertor 1, 20097 Hamburg

Weiteres Material: http://presseportal.de/pm/22265/6296763

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