Paul Hartmann: Gesundheitsreform wirft ihren Schatten voraus
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Paul Hartmann hat im ersten Halbjahr 2026 beim Umsatz zugelegt und das Ergebnis sogar deutlich überproportional gesteigert. Für 2027 sieht das Unternehmen jedoch Belastungen.
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Paul Hartmann, Hersteller von Medizin- und Pflegeprodukten, hat im ersten Halbjahr 2026 den Umsatz um über 3 Prozent auf 1.252 Mio. Euro gesteigert. Das um Kosten der Restrukturierung bereinigte EBITDA legte deutlich überproportional um fast 21 Prozent auf 151,7 Mio. Euro zu. Das Konzernergebnis wurde mit 57,6 Mio. Euro zudem mehr als verdreifacht. Damit ist das Unternehmen auf einem guten Weg, die Ziele für 2026 zu erreichen. Demnach soll unverändert ein moderates organisches Umsatzwachstum und ein bereinigtes EBITDA in einer Bandbreite von 270 bis 310 Mio. Euro eingefahren werden. Für 2027 jedoch wird man vorsichtiger und erwartet negative Auswirkungen auf die Geschäftsentwicklung. Grund hierfür sind die neuen Regelungen in der gesetzlichen Krankenversicherung sowie der aktuell im Rahmen der Pflegereform geplanten Änderungen. Die Aktie befindet sich seit Jahresbeginn in einem Abwärtstrend. Zuletzt gelang es, im Bereich um 200 Euro einen Boden auszubilden. Dieser könnte nun noch einmal getestet werden.
Die Meldung des Unternehmens finden sie hier:
https://corporate.hartmann.info/de-de/news-presse/pressebereich/2026/pressemitteilung-q2-2026
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Erstellung am 18.08.26 um 9:17 Uhr.
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