Pentixapharm: Sonderchance vor Phase III
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Pentixapharm steht vor einer für Biotech-Unternehmen typischen Wegstrecke: Bis ein neues medizinisches Verfahren den Markt erreicht, sind viele Jahre Entwicklungsarbeit, hohe Investitionen und klinische Studien notwendig. Gelingt der Durchbruch, kann der wirtschaftliche Hebel allerdings erheblich sein – vor allem dann, wenn ein großer, bislang nur unzureichend adressierter Markt im Fokus steht.
Genau darauf zielt Pentixapharm mit PentixaFor. Das Diagnostikum soll bei Patienten mit Bluthochdruck helfen, eine bestimmte Ursache der Erkrankung sichtbar zu machen: gutartige Tumoren in der Nebenniere, die für einen übermäßigen Hormonhaushalt verantwortlich sein können. Wird diese Ursache erkannt und operativ beseitigt, können Betroffene in vielen Fällen dauerhaft auf Blutdruckmedikamente verzichten. Der bisherige diagnostische Standard ist aufwendig und invasiv, da Blut direkt aus der Nebenniere entnommen werden muss. PentixaFor würde dagegen eine Abklärung per bildgebendem Verfahren ermöglichen – und damit einen erheblich patientenfreundlicheren Ansatz bieten.
Das adressierbare Potenzial ist entsprechend groß. Allein in den USA kommt eine sehr hohe Zahl von Bluthochdruckpatienten grundsätzlich für eine weiterführende Abklärung infrage. Pentixapharm hält daher im Erfolgsfall langfristig Erlöse in der Größenordnung von 1 Mrd. Euro pro Jahr für möglich. Bis zu einer potenziellen Zulassung, die derzeit für 2030 angestrebt [...]
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