Pyrum: Prognose gesenkt, Perspektive intakt
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Die Aktie von Pyrum hat die Reduktion der Umsatz- und Ergebnisprognose für 2026 gut verdaut. Das dürfte daran liegen, dass die Bremse sehr bald gelöst sein könnte.
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Pyrum musste die Umsatz- und Ergebnisprognose für 2026 reduzieren, da die Beseitigung des Engpasses in der Produktion von Carbon-Black-Pellets noch etwas länger dauert als geplant. Das Unternehmen peilt deswegen nur noch Jahreserlöse in Höhe von 4,2 bis 5,3 Mio. Euro an, nach zuvor 6,5 bis 9,5 Mio. Euro, und die EBIT-Zielspanne wurde von -8,0 bis -10,5 Mio. Euro auf -10,0 bis -12,5 Mio. Euro abgesenkt.
Teilschritte laufen bereits planmäßig
Sowohl der Mahl- als auch der Pelletierprozess funktionieren isoliert betrachtet bereits planmäßig, aber das Material muss sich zwischen diesen beiden Prozessschritten zu lange setzen, das verzögert die Weiterverarbeitung zu stark. Dieses Problem sollte eigentlich mit technischen Anpassungen bis Ende des dritten Quartals behoben werden, aber das hat noch nicht geklappt.
Lösung ist in Sicht
Die gute Nachricht: Spätestens mit einer weiteren Dosieranlage (die den nötigen Setzprozess ermöglicht) sollte der Engpass final behoben sein. Diese wurde bereits im Mai/Juni bestellt und wird Ende November geliefert. Wenn bis dahin weitere technische Anpassungen nicht zu einer zufriedenstellenden Lösung geführt haben, wird die zweite Anlage installiert. Das Management spricht daher an dieser Stelle nur von einer Verzögerung um wenige Wochen.
Erlösschub in 2027
Damit bestünden dann gute Chancen, dass die Produktion im nächsten Jahr planmäßig läuft, was einen kräftigen Anstieg der Erlöse aus der Pelletproduktion ermöglichen würde. Wegen dieser Perspektive und der Fortschritte bei der Realisation neuer Werke hat die Aktie die Prognosereduktion gut verdaut und bleibt in Schlagdistanz zu den Jahreshöchstständen, auch wenn die Volatilität wegen der Nachricht zugenommen hat. Weitere Fortschritte – insbesondere bei der Wachstumsfinanzierung, an der aktuell gearbeitet wird – könnten hier stützen, vor allem aber dürfte es einen Kursschub geben, wenn das Unternehmen die finale Lösung der Engpassprobleme melden kann. Für dieses Szenario kann man sich an schwachen Tagen antizyklisch positionieren.
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Erstellung am 12.10.26 um 09:05 Uhr.
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