Ron DeSantis gibt auf und stützt Trump


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Neues Allzeithoch an der Wall Street


Während der DAX am Freitag nahezu auf der Stelle trat, markierte der S&P 500 zum Wochenschluss ein neues Allzeithoch bei 4839 Punkten. Sein 1,2%iger Tagesgewinn wurde noch getoppt von den +1,7 % des Nasdaq Composite. Treiber waren wieder einmal die Technologiewerte, diesmal geführt von Nvidia, dem führenden Hersteller von Hochleistungs-Chips für KI-Anwendungen. Gute Zahlen bescherten dem Versicherer Travelers Group, Mitglied im Dow-Jones-Index, einen 6%igen Kurssprung. Einen gut 20%igen Absturz erlebte hingegen die Aktie des Saugroboterherstellers iRobot, da die EU-Kartellbehörden eine Übernahme durch Amazon stoppen wollen. Die Berichtssaison nimmt in der neuen Woche mit rund 80 Unternehmen des S&P 500 kräftig Fahrt auf.

Ron DeSantis wirft das Handtuch


Haupttreiber für die Kurse war am Freitag allerdings die Zustimmung des Repräsentantenhauses zu einer Zwischenfinanzierung des US-Bundeshaushaltes bis März. Eine nachhaltige Lösung dürfte der US-Kongress angesichts des hochkochenden Wahlkampfes allerdings kaum zu Stande bringen. Das Kandidatenfeld hat sich unterdes weiter gelichtet: Nach dem für ihn enttäuschenden Ergebnis im konservativen Bundesstaat Iowa und einem weiteren Abrutschen in den Umfragen warf Floridas Gouverneur Ron DeSantis jetzt das Handtuch. Seine Anhänger rief er dazu auf, Donald Trump zu unterstützen. Damit wird Nikki Haley, einst als Rebellin der „Tea Party“ zur Gouverneurin von South Carolina gewählt und später Trumps UN-Botschafterin, zur einzigen Konkurrentin um die Präsidentschaftskandidatur. Die morgigen Vorwahlen im kleinen Staat New Hampshire dürften zeigen, ob sie mehr als Außenseiterchancen besitzt. Am 24. Februar wird in ihrem Heimatstaat abgestimmt, das könnte die Vorentscheidung bringen. Unter den Teilnehmern des zu Ende gegangenen World Economic Forums in Davos scheint eine Wiederwahl Trumps weitgehend Konsens zu sein (vergleichbar einig war man sich über einen Wahlsieg Hillary Clintons im Jahr 2016). Europas und insbesondere Deutschlands Politik sollte sich aber in jedem Falle mit diesem Szenario auseinandersetzen. Die Spaltung der Gesellschaft, von der Trump in den USA profitiert, schreitet auch hierzulande voran. Die Massendemonstrationen gegen die immer radikaler werdende AfD widerlegen dies leider nicht.

Dienstag BoJ, Donnerstag EZB


In dieser Woche entscheiden sowohl die Bank of Japan als auch die EZB über ihre Geldpolitik. Wir erwarten den ersten Senkungsschritt in Frankfurt allerdings erst im Juni. Hoffnungen auf eine Zinssenkung am Wochenende auch in China enttäuscht, was die dortigen Börsen heute früh mit Abschlägen quittierten. Japans Aktien legten hingegen, getrieben durch den schwachen Yen, weiter zu. Beachtung verdienen in dieser Woche die Einkaufsmanagerindizes für Europa (Mittwoch), das deutsche ifo-Geschäftsklima und die erste Schätzung des US-BIP-Wachstums im vierten Quartal (Donnerstag). Ob die Wall Street ihren Schwung in die neue Woche mitnehmen kann, ist fraglich. Die Stimmung der US-Institutionellen hat sich deutlich eingetrübt. In der jüngsten Auswertung des deutschen Analysehauses Sentix ist wiederum der hohe Anteil neutral gestimmter Marktteilnehmer bedenklich. Diese Konstellation deutet auf eine baldige größere Marktbewegung an den Börsen hin. Das ist plausibel: Diejenigen, die einen neuen Trend abwarten, würden diesen mit ihren Dispositionen entsprechend verstärken. Den Anstoß könnte der Rentenmarkt geben. Ginge es mit den Renditen weiter aufwärts, würden die Aktienkurse wohl den Weg nach unten wählen.

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21.09.26 NVIDIA Outperform Bernstein Research
14.09.26 NVIDIA Outperform Bernstein Research
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27.08.26 NVIDIA Kaufen DZ BANK
27.08.26 NVIDIA Buy UBS AG

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