ROUNDUP/Aktien New York Schluss: Anleger setzen auf weitere Iran-Gespräche


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NEW YORK (dpa-AFX) - Nach dem erfreulichen Wochenauftakt haben die US-Börsen am Dienstag weiter zugelegt. Die Vereinigten Staaten und der Iran erwägen weitere Friedensgespräche, dies lässt die Hoffnung auf eine länger andauernde Waffenruhe am Persischen Golf steigen und die Ölpreise sinken. Damit droht der Konjunktur weniger Schaden.

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Der Leitindex Dow Jones Industrial stieg um 0,66 Prozent auf 48.535,99 Punkte. Der marktbreite S&P 500 zog um 1,18 Prozent auf 6.967,38 Zähler an.

Noch deutlicher nach oben ging es für den technologielastigen NASDAQ 100, das Plus belief sich auf 1,81 Prozent auf 25.842,00 Punkte. Mit den sinkenden Ölpreisen lassen gleichzeitig Inflationssorgen etwas nach, womit eine straffere Geldpolitik etwas unwahrscheinlicher wird. Davon profitierten die Aktien investitionsabhängiger Techkonzerne.

Der Nasdaq 100 und der S&P 500 haben ihre Verluste seit dem Beginn des Iran-Kriegs Ende Februar bereits ausgebügelt. Dem Dow fehlt dafür nicht mehr allzu viel, er bewegt sich auf dem Niveau von Anfang März.

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In der beginnenden Berichtssaison rückten Großbanken nach den veröffentlichten Quartalsbilanzen von JPMorgan (JPMorgan ChaseCo), Citigroup und Wells Fargo (Wells FargoCo) in den Blick. JPMorgan gaben um 0,8 Prozent nach. Die Bank verdiente im ersten Geschäftsquartal im Aktien- und Anleihegeschäft mehr als erwartet, die Prognose für den wichtigen Zinsüberschuss im Gesamtjahr blieb jedoch hinter den Erwartungen zurück.

Die Aktien von Citigroup gewannen 2,6 Prozent. Hier lief der Handel mit Festverzinslichen, Rohstoffen und Devisen besser als angenommen. Wells Fargo sackten dagegen um 5,7 Prozent ab, der Zinsüberschuss im ersten Quartal enttäuschte die Anleger.

Die Anteile des Gesundheitskonzerns Johnson & Johnson (JohnsonJohnson) gewannen nach Quartalszahlen 0,9 Prozent. Treiber waren vor allem starke Zuwächse bei neuen Krebsmedikamenten. Die Prognose für das Gesamtjahr wurde leicht angehoben.

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American Airlines (American Airlines) sprangen um 8 Prozent hoch und United Airlines gewannen 2,1 Prozent. Der Chef von United Airlines, Scott Kirby, erwägt einen Zusammenschluss mit dem Kontrahenten, wie die Nachrichtenagentur Bloomberg unter Berufung auf informierte Personen berichtet. Entstehen würde die weltweit größte Fluggesellschaft.

Der Online-Händler und Internetkonzern Amazon treibt den Aufbau eines eigenen Satellitengeschäfts voran und übernimmt dazu den Satellitenbetreiber Globalstar. Dessen Kurs legte um 9,6 Prozent zu, Amazon stiegen um 3,8 Prozent.

Ölwerte erlitten angesichts der deutlich gesunkenen Ölpreise Verluste. Chevron und ExxonMobil verzeichneten Abschläge von 2,5 beziehungsweise 2,2 Prozent./ajx/he

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