Rückschlag

AstraZeneca-Aktie dennoch fester: Studienziel mit Corona-Prüfmedikament verfehlt


AstraZeneca-Aktie dennoch fester: Studienziel mit Corona-Prüfmedikament verfehlt

Der britische Pharmakonzern AstraZeneca muss einen Rückschlag in der Forschung an einem Corona-Medikament hinnehmen.

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Das auf einem Antikörper beruhende Prüfmittel AZD7442 habe in einer Studie nicht den primären Endpunkt erreicht, teilte das Unternehmen am Dienstag in Cambridge mit.

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AstraZeneca hatte ungeimpfte Probanden, die Kontakt zu bereits infizierten Patienten mit Covid-19 hatten, mit dem Mittel behandelt, um den Ausbruch der Krankheit nachträglich zu verhindern. Das Medikament habe jedoch nur in 33 Prozent der Fälle dafür gesorgt, dass die Probanden keine Symptome entwickelten. Dies sei keine statistisch relevante Verbesserung im Vergleich zur Kontrollgruppe, die ein Placebo erhalten habe, hieß es weiter.

AstraZeneca verlegt Firmenzentrale von Wedel nach Hamburg

AstraZeneca will den Sitz seiner Deutschlandzentrale von Wedel (Kreis Pinneberg) ins unmittelbar benachbarte Hamburg verlegen. "Die Planung dafür läuft bereits seit über zwei Jahren. Der genaue Zeitpunkt des Umzuges steht noch nicht fest", sagte eine Unternehmenssprecherin am Dienstag der Deutschen Presse-Agentur in Hamburg. Zuvor hatte das "Hamburger Abendblatt" berichtet.

Der neue Standort ermögliche es dem Konzern, weiter zu wachsen und moderne Arbeitsformen umzusetzen, so die Sprecherin weiter. "Mit dieser Form des Arbeitens in Kombination mit einem modernen, zentral gelegenen Standort möchten wir unseren Mitarbeitenden einen attraktiven Arbeitsplatz bieten und zeitgleich für mögliche neue Talente noch interessanter werden." Schon jetzt wohnten viele Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in Hamburg und pendelten nach Wedel.

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Bereits zum Jahresende wird AstraZeneca zudem das Werk in Wedel, in dem Medikamente verpackt werden, schließen. Auch dieser Schritt ist mit Blick auf die Produktnachfrage bereits 2019 entschieden worden, wie die Sprecherin weiter sagte. Von dem Ende der Produktion - der AstraZeneca-Impfstoff gegen Covid-19 wird dort nicht hergestellt oder abgefüllt - seien 175 Mitarbeiter betroffen. Ein Sozialplan und Interessensausgleich werde bis Ende 2021 umgesetzt.

Bei AstraZeneca sind in Deutschland den Angaben zufolge derzeit 900 Menschen beschäftigt. Zu den 175 Mitarbeitern in der Produktion kommen rund 350 Angestellte in der Verwaltung sowie Außendienstmitarbeiter.

In London steigt die AstraZeneca-Aktie derzeit um 0,59 Prozent auf 83,97 Pfund.

/tav/ngu/jha/

CAMBRIDGE (dpa-AFX)

Bildquellen: Elzbieta Krzysztof / Shutterstock.com

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Datum Rating Analyst
16.09.26 AstraZeneca Buy UBS AG
16.09.26 AstraZeneca Buy Jefferies & Company Inc.
16.09.26 AstraZeneca Overweight JP Morgan Chase & Co.
15.09.26 AstraZeneca Buy Joh. Berenberg, Gossler & Co. KG (Berenberg Bank)
15.09.26 AstraZeneca Hold Deutsche Bank AG

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