Scheuer dringt auf Preistransparenz an Ladestationen für E-Autos


Von Andreas Kißler

BERLIN (Dow Jones)--Angesichts einer am Montag startenden Ausschreibung für 1.000 Schnellladestationen für Elektroautos hat Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer (CSU) mehr Klarheit bei der Preispolitik der Anbieter angemahnt. "Wir brauchen hier mehr Preistransparenz", forderte Scheuer im ARD-Morgenmagazin. "Das Nachladen ist in der Tat ziemlich teuer", hob er hervor.

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"Wir müssen ja konkurrenzfähig sein zu der Verbrennertechnologie, um die Elektromobilität wirklich attraktiv zu machen, und da gibt es noch einiges zu tun." Der CSU-Politiker machte aber klar, dass es dabei nicht um staatliche Eingriffe gehen solle. "Da der Staat hier keine Obergrenzen festlegt und keine Preispolitik macht, brauchen wir den Wettbewerb."

Scheuer betonte, man habe Rekordabsatz- und Rekordzulassungszahlen bei den Elektroautos. "Deswegen starten wir heute mit einem Volumen von 1,9 Milliarden Euro dieses Schnellladenetz, sodass wir in den nächsten Jahren diese Ladepunkte dazubauen." Hier müsse man "nacharbeiten". In den vergangenen Jahren habe es zwar genug Ladepunkte für weniger Elektroautos gegeben, nun aber müsse man mit der Infrastruktur nachziehen und vor allem "bei den langlaufenden Verkehren an den Bundesfernstraßen" besser werden, mahnte der Verkehrsminister.

Kontakt zum Autor: andreas.kissler@wsj.com

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(END) Dow Jones Newswires

August 16, 2021 03:26 ET (07:26 GMT)

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