Scholz drängt in Telefonat mit Putin auf Waffenstillstand


BERLIN (Dow Jones)--Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) hat Russlands Präsident Wladimir Putin in einem Telefonat zur Beendigung des Angriffskriegs in der Ukraine aufgefordert. Scholz erklärte auf dem Kurznachrichtendienst Twitter, dass es ein langes Gespräch gewesen sei. Zuvor hatte es wochenlang keinen direkten Kontakt zwischen Scholz und Putin gegeben.

Werbung

Laut Regierungssprecher Steffen Hebestreit war das 75-minütige Gespräch dem andauernden Krieg in der Ukraine und den Bemühungen, diesen zu beenden, gewidmet.

Aus dem Gespräch hob Scholz drei Dinge hervor. "Es muss schnellstmöglich einen Waffenstillstand in der Ukraine geben. Die Behauptung, dass dort Nazis herrschen, ist falsch", erklärte Scholz auf Twitter. "Und ich habe ihn auf die Verantwortung Russlands für die globale Lebensmittellage hingewiesen."

Nach Angaben von Hebestreit hat Scholz angesichts der Ernsthaftigkeit der militärischen Lage und der Konsequenzen des Krieges in der Ukraine, insbesondere in Mariupol, gegenüber Putin darauf gedrängt, dass es so schnell wie möglich zu einem Waffenstillstand, zu einer Verbesserung der humanitären Lage und zu Fortschritten bei der Suche nach einer diplomatischen Lösung des Konflikts kommen sollte.

Werbung

Kontakt zur Autorin: andrea.thomas@wsj.com

DJG/aat/apo

(END) Dow Jones Newswires

May 13, 2022 07:31 ET (11:31 GMT)

Information


Die Handels- und Depotfunktionen in diesem Broker Cockpit werden für Finanzinstrumente von der Finanzen.net Zero GmbH als vertraglich gebundener Vermittler der DonauCapital Wertpapier GmbH (§ 3 Abs. 2 WpIG) bereitgestellt; bei Kryptowerten werden die Handels- und Depotfunktionen in diesem Broker Cockpit ausschließlich von der DonauCapital Wertpapier GmbH bereitgestellt. Die Finanzen.net GmbH stellt ausschließlich den technischen Rahmen bereit und ist in die Wertpapier- und Kryptodienstleistung nicht einbezogen.