Shell spürt Auswirkungen des Iran-Kriegs im Gas-Geschäft
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LONDON (dpa-AFX) - Der Öl- und Gaskonzern Shell (Shell (ex Royal Dutch Shell)) hat im ersten Quartal die Folgen des Iran-Krieges zu spüren bekommen. So beeinträchtigte der Konflikt die Gas-Liefermengen aus Katar, wie das Unternehmen am Mittwoch mitteilte. In Katar war im März eine Gasaufbereitungsanlage des Ölkonzerns bei einem iranischen Angriff beschädigt worden.
Shell erwartet für das erste Quartal bei der integrierten Gasproduktion nun 880.000 bis 920.000 Barrel Öl-Äquivalent. Zuvor lag die Prognose noch bei 920.000 bis 980.000. Das erwartete Volumen von Flüssigerdgas (LNG) dürfte mit 7,6 bis 8,0 Millionen Tonnen im besten Fall stabil bleiben. Hier verweist Shell auf wetterbedingte Einschränkungen in Australien und LNG-Ausfälle in Katar, die durch den Hochlauf in Kanada ausgeglichen werden konnten. Bei der Ölförderung erwartet der Konzern nun 1,76 bis 1,86 Millionen Barrel pro Tag, statt 1,70 bis 1,90 Millionen zuvor. Die Raffinerie-Marge soll dabei etwas höher ausfallen.
Shell will am 7. Mai seine Zahlen für das erste Quartal veröffentlichen./err/mne/jha/
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