Steigende Rohstoffkosten

Tesla-Aktie & Co: Tesla-Konkurrent BYD hebt die Preise an


Tesla-Aktie & Co: Tesla-Konkurrent BYD hebt die Preise an

BYD verspürt derzeit Gegenwind durch steigende Rohstoffkosten. Dies hat den chinesischen Elektroautobauer nun sogar dazu veranlasst, zum zweiten Mal in weniger als zwei Monaten die Preise für seine E-Autos anzuheben.

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• Ukrainekrieg lässt Rohstoffkosten steigen
• BYD hebt Preise für E-Autos an
• Auch Konkurrent Tesla gibt steigende Kosten an Kunden weiter

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Nachdem sich BYD (Build Your Dreams) bereits im Februar zu Preiserhöhungen entschlossen hatte, hat der in Shenzhen ansässige Autohersteller nun Mitte März erneut angekündigt, die Verkaufspreise für seine "new energy vehicles" anzuheben. Demnach sollen seine Plug-in-Hybride und Elektroautos um 3.000 bis 6.000 Yuan (471 bis 942 US-Dollar) teurer werden.

Höhere Rohstoffpreise

Zur Begründung hatte der Konzern bereits im Februar einerseits darauf verwiesen, dass der chinesische Staat die Förderung für E-Autos im Januar um 30 Prozent reduziert hat. In Peking geht man inzwischen davon aus, dass die Branche nun ausreichend gereift ist, um nicht mehr so stark auf staatliche Unterstützung angewiesen zu sein.

Zum anderen hatte BYD erklärt, dass Rohmaterialien teurer eingekauft werden müssten. Der Halbleitermangel und Lieferkettenunterbrechungen, etwa aufgrund des erneuten Ausbruchs der Corona-Pandemie in China oder des Ukrainekriegs, bleiben damit nicht ohne Folgen. Auch die neuerliche Preisanhebung im März begründete das Unternehmen, das Warren Buffett als prominenten Großinvestor an Bord hat, mit einem anhaltenden Anstieg der Rohstoffkosten.

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Preiserhöhungen bei Tesla

Mit der Preiserhöhung folgt BYD dem Beispiel von Branchenprimus Tesla, der zuvor seine Verkaufspreise in China und den USA zweimal in weniger als einer Woche erhöht hat. Tesla-CEO Elon Musk rechtfertigte dies damit, dass der US-Konzern einen "erheblichen Inflationsdruck" in Bezug auf Rohstoffe und Logistik verspüre.

Für Experten ist diese Entwicklung angesichts des Kriegs zwischen Russland und der Ukraine nicht überraschend. Schließlich ist Russland einer der führenden Exporteure von Nickel, das für Elektroauto-Batterien benötigt wird. Laut Seeking Alpha-Autor Jonathan Weber gingen einige Schätzungen davon aus, dass die durchschnittlichen Kosten für Elektrofahrzeuge durch den jüngst drastischen Anstieg der Nickelpreise um 1.000 US-Dollar pro Fahrzeug anziehen könnten.

Derzeit versuchen Tesla, BYD aber auch andere Elektroauto-Hersteller, die höheren Kosten an die Verbraucher weiterzugeben. Ob dies weiter funktioniert, oder ob dadurch die Nachfrage leidet, so dass die Konzerne letztlich doch Einschnitte bei ihren Margen hinnehmen müssen, bleibt abzuwarten.

Redaktion finanzen.net

Bildquellen: Philip Lange / Shutterstock.com

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04.09.26 Tesla Outperform RBC Capital Markets
27.08.26 Tesla Kaufen DZ BANK

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