Steigende Zinsen belasten Immobiliensektor
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FRANKFURT (dpa-AFX) - Einen Tag vor der absehbaren nächsten kräftigen Zinserhöhung in den USA sind die Anleger mit Blick auf den Immobiliensektor auf Tauchstation gegangen. Der Stoxx Europe 600 Real Estate Index lag mit minus 3,4 Prozent abgeschlagen am Ende des Sektortableaus. Hier droht bei weiteren Verlusten unmittelbar der Rückfall auf den tiefsten Stand seit Mitte 2012. Die Rendite zehnjähriger US-Anleihen stieg an diesem Dienstag auf das höchste Niveau seit Anfang 2011.
Am deutschen Aktienmarkt waren Vonovia (Vonovia SE (ex Deutsche Annington)) mit minus vier Prozent der größte Verlierer im Dax. Im MDAX verbuchten TAG Immobilien, Aroundtown (Aroundtown SA) und Deutsche Wohnen (Deutsche Wohnen SE) überdurchschnittliche Verluste, im SDAX galt dies für Grand City Properties und PATRIZIA Immobilien.
Wasser auf die Mühlen der Warner vor steigenden Zinsen war an diesem Dienstag die Zinserhöhung durch die Schwedische Notenbank. Diese stemmt sich mit einer Zinsanhebung um einen ganzen Prozentpunkt auf 1,75 Prozent gegen die hohe Inflation im Land. Analysten hatten zwar mit einer weiteren Straffung der Geldpolitik gerechnet, mehrheitlich allerdings einen Schritt um 0,75 Prozentpunkte erwartet. Größter Verlierer im schwedischen Leitindex OMX war ein Immobilienunternehmen./bek/stk
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