Streit mit Großaktionär: Hugo Boss braucht neuen Aufsichtsratschef
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METZINGEN (dpa-AFX) - Nach der gescheiterten Übernahme durch die Frasers Group räumt der Aufsichtsratschef des Modekonzerns HUGO BOSS seinen Posten. Stephan Sturm habe sich entschieden, sein Mandat als Mitglied des Aufsichtsrats mit Wirkung zum 15. Oktober niederzulegen, teilte das Unternehmen am Montag in Metzingen mit. Die Entscheidung folge auf "konstruktive Gespräche vor dem Hintergrund der jüngsten Veränderungen in der Aktionärsstruktur".
Die Frasers Group hatte in den vergangenen Monaten versucht, bei Hugo Boss ans Ruder zu kommen. Die Übernahme war zwar knapp gescheitert, allerdings hielten die Briten zuletzt fast 48 Prozent an dem Modehaus. Das Verhältnis zwischen Großaktionär und Unternehmensführung war dabei schon länger angespannt: Frasers hatte Aufsichtsratschef Sturm im Dezember etwa das Vertrauen entzogen. Streit gab es unter anderem um die Dividendenzahlung.
Sturm war Mitglied und Chef des Gremiums seit Mai 2025. Hugo Boss will nun einen Nachfolger suchen./lew/stk
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