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Bayer erweitert klinisches Entwicklungsprogramm von Finerenon - Bayer-Aktie gibt nach

20.09.21 14:05 Uhr

Bayer erweitert klinisches Entwicklungsprogramm von Finerenon - Bayer-Aktie gibt nach | finanzen.net

Bayer untersucht in einer Phase-III-Studie, ob Finerenon das Fortschreiten der chronischen Nierenerkrankung (CKD) bei Patienten mit nicht-diabetischer CKD verzögern kann.

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Eine entsprechende Studie - FIND-CKD, eine multizentrische, randomisierte, doppelblinde, placebokontrollierte Phase-III-Studie zur Untersuchung der Wirksamkeit und Sicherheit von Finerenon - sei am Montag initiiert worden, gab der Leverkusener Pharmakonzern Bayer bekannt.

Hauptziel der Studie sei der Nachweis, dass Finerenon gegenüber Placebos überlegen ist bei der Verzögerung des Fortschreitens der Krankheit bei Patienten mit Nierenerkrankung ohne Diabetes. Dabei werde die Wirkung von Finerenon im Vergleich zu Placebo zusätzlich zur Standardtherapie bei mehr als 1.500 Patienten mit nicht-diabetischen chronischen Nierenerkrankungen, einschließlich Bluthochdruck und chronischer Glomerulonephritis (Nierenentzündung), untersucht. Der primäre Endpunkt in der Studie sei die durchschnittliche Veränderung der Nierenfunktion gemessen am Abfallen der geschätzten glomerulären Filtrationsrate, eGFR, im Zeitverlauf von Studienbeginn bis zum 32. Monat.

Den Angaben zufolge sei ein erheblicher Anteil chronischer Nierenerkrankungen weltweit nicht diabetischen Ursprungs und auf andere Ursachen wie Bluthochdruck zurückzuführen, sodass der Bedarf für neue, nierenspezifische Behandlungen da sei.

Im Juli wurde Finerenon von der US-amerikanischen Arzneimittelaufsicht FDA laut Mitteilung unter dem Markennamen Kerendia zur Behandlung von Patienten mit chronischer Nierenerkrankung und Typ-2-Diabetes zugelassen. Die Anträge für die Marktzulassung in der Europäischen Union (EU) und in China sowie in mehreren anderen Ländern weltweit werden derzeit geprüft.

Im XETRA-Handel verbilligen sich Bayer-Aktien zeitweise m 1,22 Prozent auf 44,66 Euro.

FRANKFURT (Dow Jones)

Bildquellen: Lukassek / Shutterstock.com

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