Superbenzin bleibt unter Allzeithoch - Diesel steigt weiter


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MÜNCHEN (dpa-AFX) - Beim Benzinpreis könnte sich eine Trendwende abzeichnen. Am Montag sank der bundesweite Tagesdurchschnittspreis für Super E10 zum ersten Mal nach davor elf Anstiegen in Folge, wie aus Daten des ADAC hervorgeht. Mit 2,188 Euro pro Liter war der Kraftstoff 0,4 Cent günstiger als am Vortag und bleibt damit unter dem Allzeithoch aus dem März 2022, dem er davor bis auf 1,1 Cent nahegekommen war.

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Diesel verteuerte sich allerdings weiter. Mit einem Anstieg um 0,4 Cent auf 2,447 Euro ergab sich der siebte Rekordtag in Folge. Da angesichts der Entspannung im Nahen Osten auch die Ölpreise über Nacht stark gesunken sind, könnte der Anstieg allerdings bald zu Ende sein.

Wie lange es dauert, bis die Entspannung am Ölmarkt auch die Zapfsäule erreicht, ist allerdings offen. Das Bundeskartellamt hat dabei in der Vergangenheit den sogenannten Rakete-und-Feder-Effekt beobachtet. Er besagt, dass Kostensteigerungen schnell in die Preise einfließen, sinkende Kosten aber nur langsam.

40 und 70 Cent teurer als vor Kriegsausbruch

Insgesamt sind die Spritpreise seit Ausbruch des Krieges extrem stark gestiegen. Superbenzin der Sorte E10 war am Mittwoch um 41 Cent pro Liter teurer als vor den Angriffen, Diesel um gut 70 Cent. Der ADAC hält den Anstieg der letzten Zeit im Vergleich zur Entwicklung bei den Ölpreisen für überhöht und fordert seit einiger Zeit eine Reduzierung der Steuern auf Treibstoff, um die Verbraucher zu entlasten.

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Angesichts der hohen Preise gibt es Versuche, die Situation für die Verbraucher zu entschärfen. Vergangene Woche sind mehrere von der Berliner Koalition im Eilverfahren beschlossenen neuen Vorschriften in Kraft getreten: Seitdem dürfen die Spritpreise an den Tankstellen nur noch einmal täglich um 12 Uhr mittags erhöht werden. Preissenkungen sind jederzeit erlaubt.

Die Regel steht allerdings in der Kritik, da in der ersten Woche ihrer Gültigkeit die Spritpreise deutlich und fast durchgehend gestiegen sind. "Das österreichische Modell mit einer Preiserhöhung pro Tag funktioniert nicht", sagt beispielsweise der Kraftstoffmarkt-Experte des ADAC, Christian Laberer. Über weitere Maßnahmen ist sich die schwarz-rote Koalition noch uneins./ruc/DP/stw

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24.09.26 Shell (ex Royal Dutch Shell) Sector Perform RBC Capital Markets
14.09.26 Shell (ex Royal Dutch Shell) Buy Jefferies & Company Inc.
11.09.26 Shell (ex Royal Dutch Shell) Buy Goldman Sachs Group Inc.
08.09.26 Shell (ex Royal Dutch Shell) Overweight JP Morgan Chase & Co.

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