Teamviewer: Welcher Impuls jetzt noch hilft

29.06.26 10:32 Uhr

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Die Teamviewer-Aktie ist nach einem fulminanten Zwischenspurt wieder auf dem Boden der Tatsachen gelandet. Gute US-Vorgaben für Software-Aktien geben heute aber Rückenwind.

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Für Software-Aktien im Allgemeinen und Teamviewer im Speziellen war der Juni bislang kein guter Monat. Der US-Branchenindex Dow Jones Software gab in diesem Zeitraum um rund 20 Prozent nach – und damit die Richtung vor. Doch immer dann, wenn der Abgesang für die Software-Branche am lautesten ist, folgt die Gegenreaktion. Die Frage, ob KI den Softwareunternehmen eher hilft als schadet, wird zum Dauerthema.

Starkes Nettoergebnis

Am 28. Juli präsentiert CEO Oliver Steil die Q2-Zahlen für 2026. Vielleicht gibt es sogar schon Zahlen vorab, um die berichtsfreie Zeit etwas zu überbrücken. Fallen diese gut aus, wäre das ein wichtiger Impuls, um den Abwärtstrend zu stoppen. Zumindest an den Zahlen für Q1 gab es nicht viel zu meckern. Im Mai veröffentlicht, lagen diese voll im Rahmen der Erwartungen. Neben diversen branchenbezogenen Kennzahlen überzeugte vor allem der Wert, der uns besonders interessiert: das Konzernergebnis.

Leiche Verbesserung in der Bilanz

Dieses kletterte nämlich um rund 15 Prozent auf 34,2 Mio. Euro. Das entspricht einem Gewinn/Aktie von 0,22 Euro – allein im ersten Quartal 2026. Doch ohne den Leser langweilen zu wollen, müssen wir an dieser Stelle erneut auf die Bilanz hinweisen. Zwar ging es auch hier in die richtige Richtung, doch noch immer übersteigt der bilanzierte Goodwill das Eigenkapital um ein Vielfaches. Das ist kein Problem, solange bei den jährlichen Impairment-Tests der bilanzierte Goodwill nicht angepasst werden muss.

Fazit

Die Eigenkapitalposition ist im ersten Quartal 2026 gestiegen und die Eigenkapitalquote kletterte auf fast 13 Prozent (31.12.2025: knapp 10 Prozent). Das macht Hoffnung. Gelingt es Teamviewer, den erfreulichen Trend beim Konzerngewinn und in der Bilanz fortzusetzen, könnte das Papier tatsächlich wieder eine Sünde wert sein. Ende Juli wissen Anleger mehr. Technisch sieht es unterdessen trotz der heutigen Kursaufschläge noch nicht gut aus. Der Test des Jahrestiefs bei rund 4,25 Euro scheint zwar zunächst abgewendet, für größere Kurssprünge vor den Quartalszahlen wäre wohl anhaltender Rückenwind von der Branche erforderlich.

Spannend werden die kommenden Monate auch bei Pyrum. Denn die Entscheidung darüber, wie stark das Jahr insgesamt ausfallen wird, hängt maßgeblich von einer Entwicklung im dritten Quartal ab. Und diesbezüglich wurde die Zeitplanung nun bestätigt: zum Artikel

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Autoren: Die SmartCaps-Redaktion. Über uns: Das Team von SmartCaps zählt seit mehr als zwei Jahrzehnten mit dem „Anlegerbrief“ zu den erfolgreichsten Nebenwerteinvestoren in Deutschland. Das Musterdepot des Anlegerbriefs hat seit 1999 eine Rendite von mehr als 3.483 Prozent oder 14,2 Prozent p.a. (Stand: 27.06.26) erzielt. Mehr dazu finden Sie hier.

Erstellung am 29.6.26 um 10:10 Uhr.

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