ÜBERBLICK am Abend/Konjunktur, Zentralbanken, Politik


Die wichtigsten Ereignisse und Meldungen zu Konjunktur, Zentralbanken, Politik aus dem Programm von Dow Jones Newswires

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Längerfristige Inflationserwartungen im August stabil - Umfrage der NY Fed

Die Inflationserwartungen der Verbraucher für die Zukunft sind im August auf kurze und längere Sicht unverändert geblieben. Dies geht aus einer Umfrage der New Yorker Fed hervor. Laut der jüngsten monatlichen Umfrage der New Yorker Fed zu den Verbrauchererwartungen blieben die Inflationserwartungen der Verbraucher auf Einjahres- und Fünfjahressicht unverändert bei 3,6 Prozent bzw. 3,0 Prozent. Auf Dreijahressicht sanken sie leicht auf 3,2 Prozent.

US-Beschäftigungstrendindex im August gestiegen laut Conference Board

Ein Indikator des Conference Board für den US-Arbeitsmarkt ist im August gestiegen. Laut dem Beschäftigungsbarometer gibt es Anzeichen für eine nachlassende Unterbeschäftigung und eine verbesserte Wahrnehmung der Arbeitsplatzverfügbarkeit. Der Employment Trends Index (ETI) stieg auf 108,53 Punkte von einem aufwärts revidierten Wert von 107,76 im Juli. Die Entwicklung setze eine Erholung fort, die im vergangenen Monat nach Rückgängen im Mai und Juni begonnen habe, sagte Conrad Qi, ein Economic Data Scientist Associate beim Conference Board. Damit liege der Index 2 Prozent höher als vor einem Jahr.

US-Inflationsdaten könnten Zeitpunkt für Zinserhöhung der Fed bestimmen - Interview

Die am Freitag anstehenden Daten zur US-Verbraucherpreisinflation für August seien wahrscheinlich die letzte Information, die die US-Notenbank bei ihrer Zinsentscheidung am 16. September zu einer Zinserhöhung oder zu einer Zinspause bewegen könnte, sagte JoAnne Bianco, Partnerin und Senior Investment Strategist bei BondBloxx Investment Management. Ein deutlich stärker als erwartet ausgefallener US-Arbeitsmarktbericht am vergangenen Freitag, der einen Zuwachs von 162.000 Arbeitsplätzen im August auswies - etwa das Dreifache der von The Wall Street Journal befragten Analysten erwarteten 53.000 - ließ die Markterwartungen für eine Zinserhöhung um 25 Basispunkte auf bis zu 61 Prozent steigen, verglichen mit etwa 50 Prozent zuvor. Aktuell preisen die Märkte laut LSEG eine Wahrscheinlichkeit von 59 Prozent ein.

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Kanadas Premier Carney sichert Wirtschaft Hilfe zu

Der kanadische Premierminister Mark Carney hat erklärt, seine Regierung werde "alles Notwendige tun", um die von US-Zöllen betroffenen Regionen und Industriesektoren zu stützen. Der Handelskonflikt zwischen den benachbarten und eng verflochtenen Volkswirtschaften trete in eine heikle Phase ein. In einer auf YouTube veröffentlichten Ansprache sagte Carney, die am Dienstag in Kraft getretenen Vergeltungszölle auf US-Waren im Wert von rund 20 Milliarden US-Dollar seien notwendig, um heimische Sektoren und Arbeitnehmer zu schützen. "Ich glaube nicht an eine Eskalation des Konflikts", so Carney. "Die harte Realität ist, dass die amerikanischen Zölle einigen Kanadiern oder anderen schaden werden, und das war beabsichtigt."

Kontakt zum Autor: konjunktur.de@dowjones.com

DJG/DJN/mgo

(END) Dow Jones Newswires

September 08, 2026 13:00 ET (17:00 GMT)

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