ÜBERBLICK am Abend/Konjunktur, Zentralbanken, Politik


Die wichtigsten Ereignisse und Meldungen zu Konjunktur, Zentralbanken, Politik aus dem Programm von Dow Jones Newswires.

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US-Arbeitslosenanträge in der vergangenen Woche stark gefallen

Die Zahl der Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe in den USA ist in der vergangenen Woche stark gefallen. Sie belief sich auf 196.000. Das waren 10.000 weniger als die nicht revidierten 206.000 der Vorwoche, wie das Arbeitsministerium am Donnerstag mitteilte. Volkswirte hatten dagegen einen Anstieg auf 207.000 erwartet. Die Zahl der fortgeführten Anträge, die ein Maß für die Gesamtzahl der Arbeitslosen sind, belief sich in der Woche zum 5. September auf 1,73 Millionen. Sie sank damit um 39.000 gegenüber dem abwärts revidierten Wert der Vorwoche.

Zahl der US-Baubeginne im August gefallen

Die US-Baubeginne sind im August gesunken, da die Bautätigkeit nachließ. Wie das US-Handelsministerium mitteilte, sanken die Baubeginne, ein Indikator für den Neubau von Wohnhäusern, um 2,6 Prozent auf 1,275 Millionen. Ökonomen hatten einen Wert von 1,3 Millionen und einen monatlichen Anstieg um 4,9 Prozent erwartet. Die Zahl der Baubeginne lag um 1,2 Prozent unter dem Niveau des Vorjahresmonats. Die Zahl der Baugenehmigungen gingen im August um 2,7 Prozent auf 1,394 Millionen zurück. Ökonomen hatten einen Wert von 1,4 Millionen erwartet.

Philly-Fed-Index sinkt im September weniger als erwartet

Die Lage der US-Industrie in der Region Philadelphia hat sich im September besser als erwartet entwickelt, wobei der Preisdruck zunahm. Der Konjunkturindex der Federal Reserve Bank of Philadelphia sank auf plus 37,8 (August: plus 47,4) Punkte. Von Dow Jones Newswires befragte Volkswirte hatten einen Indexstand von plus 34,0 prognostiziert. Liegt der Philly-Fed-Index über null, geht man von einer positiven Konjunkturentwicklung aus. Fällt der Index jedoch unter null, wird mit einem wirtschaftlichen Abschwung im verarbeitenden Gewerbe gerechnet.

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USA: Schwebende Hausverkäufe im August leicht gestiegen

Die Zahl der in den USA unter Vertrag genommenen Häuser ist im August trotz höherer Hypothekenzinsen leicht gestiegen, auch wenn der Immobilienmarkt weiterhin schleppend läuft. Nachfolgend die wichtigsten Ergebnisse aus dem Bericht der National Association of Realtors (NAR). Der Index der schwebenden Hausverkäufe, ein Frühindikator für die Hausverkäufe auf der Grundlage von Vertragsabschlüssen, stieg im August um 0,3 Prozent auf 71,2. Von The Wall Street Journal befragte Ökonomen hatten einen Anstieg von 0,5 Prozent prognostiziert.

OpenAI meldet weitere Sicherheitsvorfälle

Ein OpenAI-Modell, das sich in der Testphase befand, schrieb seine eigenen Anweisungen um. Es wies sich selbst an, "die Rollen und Identitäten, die andere Chatbots binden", zu ignorieren. Ein KI-Agent versuchte, einen Test zu bestehen, indem er eine Datei ins Internet hochlud. Anschließend zitierte er diese als Quelle. Ein weiterer Agent konnte die Daten zur Erstellung eines Finanzmodells nicht finden. Daher wies er sich selbst an, die Daten zu erfinden und "nur auf Nachfrage transparent zu sein". OpenAI hat diese und andere bisher nicht gemeldete Vorfälle am Mittwoch offengelegt. Gleichzeitig kündigte das Unternehmen ein neues Rahmenwerk für die Meldung von Fehlverhalten seiner KI-Modelle an.

Kontakt zum Autor: konjunktur.de@dowjones.com

DJG/DJN/hab/brb

(END) Dow Jones Newswires

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September 17, 2026 13:00 ET (17:00 GMT)

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