Umfrage: Amerika steht bei deutschen Firmen weiter hoch im Kurs


NEW YORK (dpa-AFX) - Die USA verlieren für deutsche Firmen auch in Zeiten von Pandemie, Lieferkettenproblemen und Handelskonflikten nicht an Attraktivität. Laut einer am Donnerstag veröffentlichten Umfrage der Deutsch-Amerikanischen Handelskammer und der Beratungsfirma KPMG planen 87 Prozent zusätzliche Investitionen dort. 67 Prozent wollen 2022 ihre Mitarbeiterzahl in den USA erhöhen. Das Geschäftsklima bewerten die Unternehmen weiter positiv: Im laufenden Jahr rechnen 93 Prozent mit wachsenden Umsätzen und 88 Prozent mit steigenden Gewinnen. Für die Umfrage wurden im November insgesamt 102 US-Töchter deutscher Konzerne zu Amerika als Investitionsstandort befragt.

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Nachdem das wirtschaftliche Verhältnis zwischen den USA und Europa in den vergangenen Jahren von Handelsstreitigkeiten geprägt war, hat sich die Lage der Umfrage zufolge entspannt. So ging der Anteil der Unternehmen, die Zugang zu offenen Märkten und faire Handelsabkommen als wichtigsten Faktor für Geschäftserfolg in den USA betrachten, im Vergleich zum Vorjahr von 64 auf 45 Prozent zurück. Dennoch fordern fast drei von fünf befragten Firmen von der Politik den Abbau von Handelshemmnissen und Zöllen. Außerdem wünschen sich die Unternehmen Erleichterungen bei Visa für Beschäftigte in den USA. Für 75 Prozent zählt Arbeitskräftemangel zu den größten Herausforderungen./hbr/DP/zb

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