US-Erzeugerpreise steigen im März stärker als erwartet
Der Preisanstieg auf der US-Erzeugerebene hat sich im März fortgesetzt. Die Produzentenpreise erhöhten sich um 1,0 Prozent gegenüber dem Vormonat, wie das US-Arbeitsministerium mitteilte. Von Dow Jones Newswires befragte Volkswirte hatten lediglich mit einem Anstieg um 0,4 Prozent gerechnet. Im Februar waren die Produzentenpreise um 0,5 Prozent und im Januar um 1,3 Prozent gestiegen.
Die Erzeugerpreise in der Kernrate - ohne die volatilen Preise für Nahrungsmittel und Energie - stiegen um 0,7 Prozent gegenüber dem Vormonat. Ökonomen hatten nur einen Anstieg von 0,2 Prozent prognostiziert.
Auf unbereinigter Basis erhöhten sich die Erzeugerpreise in den zwölf Monaten bis März um 4,2 Prozent, der stärkste Anstieg seit den zwölf Monaten bis September 2011 (damals 4,5 Prozent).
Die Erzeugerpreise geben einen frühen Hinweis auf die Entwicklung der Inflation. In der Regel schlagen veränderte Erzeugerpreise früher oder später auf den Handel und damit auf die Verbraucher durch.
WASHINGTON (Dow Jones)